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Zusam­men­fassung: Dieser Artikel ordnet das Immobi­li­en­ma­nagement 2026 ein: Er erklärt Grund­lagen und Aufgaben, zeigt zentrale Trends und Heraus­for­de­rungen und beschreibt, wie profes­sio­nelles Immobi­li­en­ma­nagement Liegen­schaften über ihren gesamten Lebens­zyklus wirtschaftlich, nachhaltig und regel­konform steuert – von der Digita­li­sierung bis zur ESG-Transformation.

Immobi­li­en­ma­nagement 2026: Trends, Heraus­for­de­rungen und effektive Strategien

Immobilienmanagement 2024: Trends, Herausforderungen und effektive Strategien

Für 2026 mehren sich Anzeichen für eine mögliche Erholung des deutschen Immobi­li­en­marktes, jedoch ohne flächen­de­ckende Trend­wende. Vielmehr werden Entwick­lungen selektiv bleiben und stark von Faktoren wie Lage, Nutzung sowie der Qualität des Immobi­li­en­ma­nage­ments abhängen.

Gleich­zeitig bringen gesetz­liche Bestim­mungen eine Reihe von Heraus­for­de­rungen. In puncto Nachhal­tigkeit müssen bis Ende 2026 Heiz- und Warmwas­ser­zähler in Mehrfa­mi­li­en­häusern fernab­lesbar sein, bis Juli neue Heizungen mit mindestens 65 Prozent erneu­er­baren Energien betrieben werden, aller­dings nur in Ballungs­zentren. Bei den Mieten plant Bundes­jus­tiz­mi­nis­terin Stefanie Hubig Indexmieten auf 3,5 Prozent jährlich zu begrenzen, Kurzzeit­mieten sollen stärker reguliert werden.

Welche weiteren Fakten, Trends und Heraus­for­de­rungen Immobilien-Manager:innen 2026 beachten sollten, um die besten Strategien zu entwi­ckeln, erklären wir in diesem Artikel. Zusätzlich zeigen wir die Grund­sätze des Immobi­li­en­ma­nage­ments in einer Zeit, in der sich die Branche aufgrund der Digita­li­sierung und des Shifts zur Nachhal­tigkeit grund­legend verändert.
Das klingt nach einem schwie­rigen Spagat, aber ob und wie er sich verwirk­lichen lässt, zeigen wir in diesem Artikel.


Was ist Immobi­li­en­ma­nagement?

Das Wort „Immobilie” latei­ni­scher Herkunft bedeutet “unbeweglich”. Doch eigentlich erzeugen Immobilien jede Menge Bewegung: Ihre Herstellung mobili­siert Menschen, Material und Kapital. Wenn sie einmal stehen, sind sie Orte des Lebens, der Arbeit und der Wertschöpfung. Damit das so bleibt und Nutzer:innen und Eigentümer:innen das Meiste aus ihren Gebäuden heraus­holen, gibt es das Immobi­li­en­ma­nagement.

Obwohl es nur fünf Prozent der 800 Milli­arden Euro schweren Immobi­li­en­wirt­schaft ausmacht, wird Immobi­li­en­ma­nagement als der Kern der Branche wahrge­nommen. Was das bedeutet und welche Tätig­keiten es umfasst, erklären wir in diesem Artikel.

Definition des Immobi­li­en­ma­nagement

Üblicher­weise bezeichnet das Wort das Bewirt­schaften, Instand­halten und Renovieren von Objekten. Das sind zwar Kernauf­gaben des Immobi­li­en­ma­nage­ments, doch der Begriff deckt eigentlich den gesamten Lebens­zyklus einer Immobilie ab. Von der Projekt­ent­wicklung, inklusive Stand­ort­auswahl, über den Bau und die erwähnte Nutzung bis hin zur Verwertung. Das Ziel jeder dieser Phasen: Die optimale und nachhaltige Nutzung des einge­setzten Kapitals.

Wüest Partner Grafik zum Lebenszyklus einer Immobilie von Projektentwicklung über Bau und Nutzung bis zur Verwertung
Grafik: Wüest Partner, 2024 

Die Projekt­ent­wicklung

In dieser Phase entstehen Immobilien, aller­dings erst auf dem Papier. Die Ziele des Bauvor­habens werden mit den Möglich­keiten in Einklang gebracht und mit den Bedürf­nissen aller Parteien abgestimmt. Von der Wahl des Stand­ortes über die Planung und Finan­zierung, hier wird das gesamte Bauvor­haben bis ins letzte Detail ausge­ar­beitet.

Der Bau

Hier werden die Pläne verwirk­licht: Das Projekt wird ausge­rollt und jeder Schritt geprüft, von der Einhaltung des Kosten- und Zeitplans bis zur Abnahme durch die verschie­denen Stellen und Inbetrieb­nahme der Immobilie. Je nach Projekt handelt es sich um einen Neubau, um einen Umbau oder um einen Rückbau.

Die Nutzung

Das Gebäude steht, jetzt geht es in die Nutzung über. Die Nutzung umfasst die Kernauf­gaben des Immobi­li­en­ma­nage­ments, also Vermittlung, Vermietung, Bewirt­schaftung und Instand­haltung. All diese Tätig­keiten bewirken, dass aus der Immobilie Wert geschöpft wird. Durch die immer stren­geren Anfor­de­rungen der Nachhal­tigkeit wächst die Komple­xität dieses Bereichs.

Die Verwertung

Das Gebäude wird nicht mehr genutzt, in dieser Phase wird überlegt, was damit geschehen kann. Entweder ein Verkauf, wobei dann die Verwaltung den neuen Halter:innen zufällt. Oder eine Umnutzung, ein klassi­sches Beispiel ist das Umwandeln einer Fabrik oder einer Schule in Wohnungen. In diesem Fall geht es zurück zu Schritt eins: die Projekt­planung.

Die Phasen des Immobi­li­en­ma­nage­ments sind fließend

Die Grafik ist eine Schema­ti­sierung, die den gesamten Zyklus des Immobi­li­en­ma­nage­ments zusam­men­fasst. Die Phasen sind nicht zwingend chrono­lo­gisch, denn sie können parallel statt­finden: Eine energe­tische Sanierung oder die Erwei­terung einer bestehenden Wohnanlage ist ein Projekt für sich, das mit einer Projekt­ent­wicklung beginnt. Auch können einige Tätig­keiten wie eine Carbon Due Diligence, eine Finan­zie­rungs­be­ratung oder Immobilien-Bewertungen in unter­schied­lichen Phasen durch­ge­führt werden.

Die steigenden Anfor­de­rungen in Sachen Energie­ef­fi­zienz und CO2-Ausstoß erhöhen die Heraus­for­de­rungen der Manager:innen. Um die Klima­neu­tra­lität der Branche bis 2045 zu erreichen, sind energe­tische Sanie­rungen notwendig. Einen CO2-Absenkpfad zu ermitteln, der nicht nur Kosten verur­sacht, sondern auch Ertrag und Wert eines Objekts verbessert, bedarf einer spezi­fi­schen Expertise. Eine Beratungs­firma, die Tausende solcher Projekte schon begleitet hat, kann hier Abhilfe leisten.

Unter­schied zwischen Immobi­li­en­ma­nagement und Immobi­li­en­wirt­schaft

Das Management von Immobilien begrenzt sich auf eine gewisse Anzahl von Objekten, je nach Größe des Portfolios, während die Immobi­li­en­wirt­schaft die gesamte Branche bezeichnet. In der weiteren Definition der Immobi­li­en­wirt­schaft zählt das Bauen und alle verbun­denen Tätig­keiten dazu. Im engeren Sinn bezeichnet es nur die Vermittlung, Verwaltung, den Handel und die Vermietung von Immobilien. Zwischen Immobi­li­en­wirt­schaft und ‑management besteht natürlich eine enge Verflechtung. Auch wenn Immobilien grund­sätzlich krisen­re­sistent gelten, so ist jedes Immobi­li­en­ma­nagement stark abhängig von der Großwet­terlage des Immobi­li­en­marktes. Siehe dazu den Abschnitt »Heraus­for­de­rungen des Immobi­li­en­ma­nage­ments«.

Die 4 Bereiche der Immobilienwirtschaft 2022

Arten von Immobi­li­en­ma­nagement

Am Umsatz und der Anzahl der Beschäf­tigten gemessen stellt das Immobi­li­en­ma­nagement nur rund fünf Prozent der gesamten Immobi­li­en­wirt­schaft dar. Dennoch wird es als das Kernge­schäft der Branche wahrge­nommen, was an der Natur der Tätigkeit liegt: Sie ist konti­nu­ierlich. Baupro­jekte oder Trans­ak­tionen sind zeitlich begrenzt, die Bewirt­schaftung von Immobilien ist dauerhaft. Daher ist das Immobi­li­en­ma­nagement die sicht­barste Tätigkeit und die mit der höchsten Kontakt­dichte der Immobi­li­en­branche.

Übersicht der 4 Bereiche des Immobilienmanagements - Wüest Partner Grafik

Grafik: Wüest Partner 2025

Ziel des Immobi­li­en­ma­nage­ments ist es, das einge­setzte Kapital optimal und nachhaltig zu nutzen. Das geschieht in vier Bereichen: im Investment‑, Portfolio‑, Asset-und Property-Management. Sie entsprechen den verschie­denen Phasen der Kapital­nutzung und unter­scheiden sich zusätzlich durch die Höhe der Entschei­dungs­ebenen und die Menge des einsetz­baren Kapitals. Je höher die Ebene, desto strate­gi­scher ist das Immobi­li­en­ma­nagement. Umgekehrt, je tiefer die Ebene, desto opera­tiver sind die Tätig­keiten. Alle Ebenen sind eng mitein­ander verbunden, gemeinsam bedingen sie den Erfolg einer Inves­tition.

Investment Management

Wie viel Kapital in welche Anlage inves­tiert wird, entscheidet sich auf der Ebene des Investment-Managements. In einer finan­zia­li­sierten Immobi­li­en­wirt­schaft lassen sich nicht nur Gebäude kaufen, sondern auch Immobi­li­en­fonds, ‑Aktien und ‑Anleihen. Ob eine mögliche Inves­tition auch getätigt wird, hängt von den jewei­ligen Vorstel­lungen ab, der Rendite-Erwartung und Risiko-Bereitschaft. Diese beein­flussen die Relevanz und Gewichtung einer Reihe von Kriterien, die letzten Instanzen einer Inves­ti­ti­ons­ent­scheidung. Die wichtigsten darunter sind die Inves­ti­ti­ons­kosten, der Kapital­einsatz, die Risiko­streuung und die Kapital­bindung.

? Lesen Sie mehr in unserem Artikel zum Thema Immobi­li­en­in­vestment

Portfolio Management

Mit einer Inves­tition in Gebäude, nicht in Finanz­pro­dukte, wird die Ebene des Portfolio Manage­ments erreicht. Aus Investor:innen sind Eigentümer:innen geworden. Jetzt gilt es, das Immobilien-Portfolio strate­gisch zu verwalten und zu optimieren, mit dem Ziel, die Rendite zu maximieren und das Risiko zu minimieren. Es umfasst die Analyse, Planung und Umsetzung von Inves­ti­ti­ons­ent­schei­dungen, die auf umfas­senden Daten und Markt­ana­lysen basieren. Typische Entscheidungen sind: Wann und in welchem Umfang soll ein Portfolio moder­ni­siert werden? Welche Qualität soll die Instand­haltung haben? Sollen Objekte veräußert werden?

Asset Management

Konzen­triert sich die vorherige Ebene auf die finan­zielle Strategie eines Portfolios, so steuert die Ebene des Asset Manage­ments die Bewirt­schaftung der Immobilien. Bei größeren Portfolien ist das Management nach Asset-Klassen aufge­teilt, wie Gewerbe, Wohnen oder Logistik. Diese Ebene wird die Entscheidungen des Portfolio-Managements umsetzen. Wurde eine energe­tische Sanierung oder eine Aufwertung beschlossen, leitet es die Arbeiten in die Wege. Im Gegenzug verwaltet es alle finan­zielle Angele­gen­heiten der Objekte und berichtet diese dem Portfolio-Management. Das Asset Management ist auch in die operative Verwaltung einzelner Immobilien invol­viert und hat die Aufsicht über das Property Management, siehe den folgenden Abschnitt.

Property Management

Hiermit ist die unterste Ebene des Immobi­li­en­ma­nage­ments erreicht, hier geht es um die alltäg­lichen Tätig­keiten der Bewirt­schaftung von Gebäuden: Vermietung, Reinigung, Instand­haltung, Monitoring des Energie­ver­brauchs und Repara­turen. Diese Arbeiten führt sie nicht selbst aus, sondern entscheidet über die Dienstleister:innen und überwacht diese. Den Kontakt zu den Nutzer:innen der Immobilien liegt hingegen in ihrer direkten Verant­wortung. Wenn über größere Arbeiten von höheren Ebenen entschieden wurden, fällt dem Property Management die Aufgabe der opera­tiven Umsetzung zu. Um den Unter­schied zwischen Asset und Property Management besser zu verstehen, verweisen wir auf diesen Artikel.

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Immobi­li­en­ma­nagement in der Praxis: Energie­ver­brauch optimal senken

Eine Eigen­tü­merin wollte den Energie­ver­brauch ihrer Anlage senken. Sie legte ein Budget dafür fest und wies das Portfolio-Management an, eine geeignete Immobilie zu finden. Diese trafen eine Auswahl nach Alter und Rendite. Je nach Mandat der Eigen­tü­merin hätte das Portfolio-Management diese Entscheidung auch selbst treffen können.

Als ein Objekt ausge­sucht war, fiel dem Asset Management die Aufgabe zu, mehrere energe­tische Sanierung-Szenarien durch­zu­spielen: Fassa­den­dämmung, Moder­ni­sierung der Fenster oder Bewegungs­melder in Treppen und Fluren. Die Kosten-Nutzen Analyse von Maßnahmen ist eine typische Aufgabe des Asset Manage­ments.

Das Budget ließ keine Dämmung zu. Neue Fenster kosteten 90.000 Euro und senkten den Energie­ver­brauch um 6.500 kWh pro Jahr. Die Option Präsenz­melder in Gemein­schafts­flächen brachte eine Überra­schung: Sie kosteten nur 7.500 Euro, senkten aber den Energie­ver­brauch um 14.000 kWh jährlich.

Jetzt war das Property Management am Zug: Es erhielt den Auftrag, die Präsenz­melder einzu­bauen. Dafür legte es einen Zeitraum fest, suchte Dienstleister:innen aus, infor­mierte die Mieter:innen über die anste­henden Arbeiten und prüfte die Qualität der Ausführung. Es berichtete den Vollzug an das Asset Management.

Fazit: Dank eines guten Immobi­li­en­ma­nage­ments sah die Eigen­tü­merin ihr Ziel verwirk­licht – für viel weniger Geld als ursprünglich angenommen. Und sie hatte einen Erkennt­nis­gewinn obendrauf: Sie wusste gar nicht, dass sie Geld nicht aus dem Fenster, sondern aus dem Treppenhaus warf.

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Welche Arten von Immobilien werden im Immobi­li­en­ma­nagement verwaltet?

Jeder Teilbe­reich des Immobi­li­en­sektors hat unter­schied­liche Anfor­de­rungen, ein profes­sio­nelles Immobi­li­en­ma­nagement trägt dem natürlich Rechnung. Wohnim­mo­bilien werden anders verwaltet als Gewerbe- oder Industrie-Objekte, genau wie hochspe­zia­li­sierte Objekte aus den Bereichen Gesundheit, Bildung oder Forschung.

Arten von Immobilien, die im Immobilienmanagement verwaltet werden (2022).
Quelle: Gebäu­de­report 2023, dena, Destatis 2022

Laut Gebäu­de­report 2023 der Deutschen Energie-Agentur (dena) hat Deutschland rund 21 Millionen Immobilien, wovon 19,4 Millionen Wohnge­bäude sind. Zwei Drittel davon sind Einfa­mi­li­en­häuser (12,9 Millionen), der Rest besteht zu gleichen Teilen aus Zwei- oder Mehrfa­mi­li­en­häusern mit jeweils 3,2 Millionen Gebäuden. Die restlichen 2 Millionen bestehen aus Nicht­wohn­ge­bäuden, die vom Gebäude-Energiegesetz (GEG) betroffen sind. Ausge­schlossen sind nicht beheizte Immobilien.

Arten von Immobilien, die im Immobilienmanagement verwaltet werden (2023).
Quelle: Gebäu­de­report 2023, dena, Destatis 202

Nach dena-Zahlen sind ca. 8 Millionen Gebäude Kandi­daten für eine Verwaltung durch Immobilien-Manager:innen, da die Annahme erlaubt ist, dass Einfa­mi­li­en­häuser in der Regel von Eigentümer:innen selbst verwaltet werden. Obwohl es nur 3,2 Millionen Mehrfa­mi­li­en­häuser (MFH) gibt, befinden sich in diesen etwas mehr als die Hälfte der 43 Millionen Wohnungen Deutsch­lands: knapp 22,4 Millionen. Dieser Bereich stellt den Großteil des Marktes für Immobilien-Manager:innen dar.

Hier ein kurzer Überblick der vier Haupt­be­reiche des Immobi­li­en­ma­nage­ments und deren besondere Anfor­de­rungen:

Wohnim­mo­bilien

Dazu zählen Ein- und Zweifa­mi­li­en­häuser und wie bereits erwähnt werden Wohnungen in Mehrfa­mi­li­en­häusern meist von Immobilien-Manager:innen verwaltet. Weitere Immobi­li­en­arten dieser Kategorie sind Studenten- und andere Heime sowie Wohnraum für Senior:innen jeglicher Art.

Aufteilung des Wohnge­bäu­de­be­stands in Deutschland

Grafik: Anzahl und Art der Wohnge­bäude in Deutschland, Stand 2025

Grafik zur Anzahl und Art der Wohngebäude in Deutschland im Jahr 2025

Quellen: Gebäu­de­report 2025, dena und Zensus 2024

Laut Gebäu­de­report 2025 der Deutschen Energie-Agentur (dena) zählt Deutschland rund 20 Millionen Wohnim­mo­bilien, wovon 19,4 Millionen Wohnge­bäude sind. Zwei Drittel davon sind Einfa­mi­li­en­häuser (13,2 Millionen), ein Sechstel Zweifa­mi­li­en­häuser (2,7 Millionen) und ein Fünftel Mehrfa­mi­li­en­häuser mit drei und mehr Wohnungen (3,9 Millionen). Die restlichen 0,5 Millionen Gebäude sind Nicht­wohn­ge­bäude mit Wohnraum, die vom Gebäude-Energiegesetz (GEG) betroffen sind.

Grafik: Anzahl und Verteilung der Wohnein­heiten in Deutschland, 2025

Grafik zur Anzahl und Verteilung der Wohneinheiten in Deutschland im Jahr 2025

Quellen: Gebäu­de­report 2025, dena und Zensus 2024

Von den 43 Millionen Wohnungen in Deutschland befinden sich fast 24 Millionen in Mehrfa­mi­li­en­häusern: das sind 42 Prozent aller Wohnungen. Die meisten davon, 9,5 Millionen, befinden sich in Gebäuden mit drei bis sechs Wohnungen. Weitere 8,4 Millionen sind in Mehrfa­mi­li­en­häusern mit sieben bis 12 Wohnungen. Die größeren Anlagen mit über 12 Wohnungen kommen auf 5,7 Millionen Wohnungen. Anders gesagt, der Großteil der deutschen Bevöl­kerung lebt in Mehrfa­mi­li­en­häusern, welche den Großteil des Marktes für Immobilien-Manager:innen darstellen.

Wohnim­mo­bilien als Kernmarkt für profes­sio­nelles Immobi­li­en­ma­nagement

2024 betrug das Trans­ak­ti­ons­vo­lumen mit Wohnim­mo­bilien in Deutschland 8,7 Mrd. Euro, jedoch nur für Objekte ab 50 Einheiten, während der Umsatz mit der Vermietung von Wohnraum 2025 voraus­sichtlich bei 221 Mrd. Euro liegen wird. Aufgrund des starken Wohnungs­mangels stiegen die Mieten konti­nu­ierlich, trotz eines insgesamt schwie­rigen Marktes. Laut Immobi­li­en­markt­daten von Wüest Partner (Q4 2025) entwi­ckelten sich die Angebots­mieten dabei regional unter­schiedlich: Während sie in Deutsch­lands Großstädten im Vorjahr weitgehend stagnierten, verzeich­neten Mittel- und Grund­zentren sowie kleinere Gemeinden deutliche Zuwächse.

Nach Angaben des Deutschen Mieter­bundes (DMB) hat die Wohnungs­knappheit inzwi­schen die Mittel­schicht erreicht, ein Drittel der Mieter:innen (ca. 13 Millionen) hat Angst, sich ihre Wohnung in Zukunft nicht mehr leisten zu können. Das ifo-Institut verortete in den hohen Mieten der Ballungs­zentren eine Gefahr für die Wirtschafts­kraft der Städte, siehe dazu deren Studie Wohnungs­mieten werden zum Wachs­tums­hin­dernis. In Anbetracht des derzei­tigen Mietan­stiegs ist diese Sorge durchaus berechtigt.

Des einen Leid ist des anderen Freud: für die Immobi­li­en­wirt­schaft bedeutet das im Umkehr­schluss sehr niedrige Leerstands­quoten bei Wohnim­mo­bilien – auf absehbare Zeit. Denn bei der geringen Bautä­tigkeit wird der vom BBSR geschätzte Bedarf von 320.000 neuen Wohnungen pro Jahr ganz sicher nicht gedeckt werden. Immobilienmanager:innen können sich dennoch nicht zurück­lehnen, da sie die meisten der Gebäude den Nachhaltigkeits-Bestimmungen anpassen müssen. Gerade in heraus­for­dernden Zeiten ist Qualität und Kompetenz bei der Verwaltung von Liegen­schaften wichtiger denn je.

Gewer­be­im­mo­bilien

Umfasst unter­schied­liche Bereiche wie Handel, Gastro­nomie, Gastge­werbe, Büro- und Verwal­tungs­ge­bäude sowie Freizeit­im­mo­bilien wie Kinos, Veran­stal­tungsorte, Sport­ge­bäude und zum Teil auch Misch­formen wie Tankstellen oder KFZ-Werkstätten. Sie sind auf Publi­kums­verkehr ausgelegt und unter­liegen daher strengen Sicher­heits­be­stim­mungen. Das Trans­ak­ti­ons­vo­lumen liegt jährlich bei knapp 60 Milli­arden Euro. Hier liegen die Erträge weit höher als bei Wohnge­bäuden, dafür ist die Fluktuation auch viel höher und ein Einbruch der Einnahmen wahrschein­licher. Allein der Wegfall von Großmieter:innen kann Einkünfte erheblich schmälern: Dadurch ist die Sicherung der Vermietung und der Erhalt oder die Steigerung der Attrak­ti­vität der Objekte die Kernaufgabe des Immobi­li­en­ma­nage­ments.

Industrie-Immobilien

Sie stellen den größten Anteil der Nicht­wohn­ge­bäude (ca. 650.000 Einheiten) und umfassen Produk­ti­ons­standorte wie Fabriken oder Kraft­werke, aber auch Lager- und Logis­tik­standorte. Wegen des rasant steigenden Online-Handels wächst der letzte Teilbe­reich am stärksten. Hier ist die Aufgabe des Immobi­li­en­ma­nage­ments ähnlich wie die der Gewer­be­im­mo­bilien.

Sonstige Immobilien: 12 Mrd. Euro für Daten­zentren in 2025

Hierzu gehören Bauten aus den folgenden Bereichen:

  • Bildung: Kita, Schulen, Univer­si­täten oder Forschungs­ein­rich­tungen
  • Gesundheit und Pflege: Kranken­häuser, Pflege­heime und Rehabi­li­ta­ti­ons­zentren
  • Verkehr: Bahnhöfe, Häfen und Flughäfen
  • Kultur, Freizeit und Sport: Theater, Museen, Sport­hallen, Bäder und Kinos

Aufgrund der inten­siven Nutzung dieser Gebäude steht hier die Instand­haltung an oberster Stelle. Eine Ausnahme und vielver­spre­chender Trend hierbei: Der Trend zur künst­lichen Intel­ligenz hat einen ganz authen­ti­schen Boom bei Rechen­zentren ausgelöst, der auch Deutschland betrifft. Allein 2025 wurden 12 Mrd. Euro in Daten­zentren inves­tiert, und das Volumen wird weiter steigen, da bis 2030 die Kapazi­täten um 70 Prozent erhöht werden sollen laut des Branchen­ver­bandes Bitkom.


Die Aufgaben des Immobi­li­en­ma­nage­ments

Insgesamt betrachtet ist das Immobi­li­en­ma­nagement ein Werkzeug, um die Ziele der Eigentümer:innen zu erreichen. Ob Erhöhung der Rendite, Wertstei­gerung des Portfolios, oder das Umsetzen von Nachhal­tig­keits­maß­nahmen: Je höher die Qualität des Immobi­li­en­ma­nage­ments, desto größer die Spiel­räume, um die Ziele zu erreichen. Für ein besseres Verständnis lassen sich vier Bereiche des Immobi­li­en­ma­nage­ments heraus­ar­beiten.

Immobi­li­en­ma­nagement besteht aus vier Bereichen

Nachstehend skizzieren wir vier Teilbe­reiche des Immobi­li­en­ma­nage­ments, deren Grenzen fließend sind. Diese werden je nach Eigentümer:innen oder Verwalter:innen unter­schiedlich gesetzt.

Die vier Bereiche vom Immobilienmanagement
Quelle: Wüest Partner, 2024

Kaufmän­ni­sches Immobilien-Management oder Property-Management

Umfasst alle finan­zi­ellen Aspekte wie Buchhaltung, Konto­führung, Betriebs­kos­ten­ab­rechnung, Vertrags­ma­nagement, Reporting und Controlling sowie Kosten- oder Budget­planung. Diese beein­flussen die Entwick­lungs­mög­lich­keiten der Immobilie oder in welchem Umfang und Tempo Sanie­rungen, Aufwer­tungen oder Zukäufe machbar sind. Die in Zusam­men­arbeit mit dem Facility-Management hier generierten Kennzahlen sind ein wichtiger Faktor für den Zugang zu Finan­zie­rungen. Das Property-Management entscheidet auch über die ausfüh­renden Firmen und den Umfang der Dienst­leis­tungen des Facility-Managements.

Techni­sches Immobilien-Management oder Facility-Management

Bezeichnet die bauliche Verwaltung der Immobilie durch Pflege der Innen- und Außen­be­reiche, Wartungen der techni­schen Anlagen, Repara­turen und Instand­hal­tungen. Dazu gehört auch, die Anliegen der Nutzer:innen zu bearbeiten sowie die des Umfelds. Größere Aufgaben wie Sanie­rungen und insbe­sondere energe­tische Verbes­se­rungen liegen in der Verant­wortung des techni­schen Manage­ments, aller­dings werden sie im Auftrag und in enger Abstimmung mit dem kaufmän­ni­schen Management durch­ge­führt.

Infra­struk­tu­relles Management

Beschreibt alle für den laufenden Betrieb einer Immobilie und des Manage­ments notwen­digen Aspekte. Es beginnt bei Dienst­leis­tungen für Bürotä­tig­keiten und reicht von logis­ti­schen Aufgaben bis hin zur Versorgung mit Energie­trägern oder Wasser. Dieser Bereich greift tief in die zwei vorher­ge­henden Bereiche ein, da das Property-Management die Verträge mit Versorger:innen abschließen und das Facility-Management für die Durch­führung dieser sorgen wird.

Daten­ma­nagement

Heute wird die Schlacht am Computer entschieden, deswegen misst ein modernes Immobi­li­en­ma­nagement der Daten­ver­waltung einen hohen Stellenwert zu. Zum einen ist die Menge an verfüg­baren Daten manuell schnell nicht mehr überblickbar, besonders im Fall von größeren Beständen. Zum anderen liegen in den Daten Synergie- und Einspa­rungs­po­ten­ziale verborgen, die wesentlich leichter mit IT-Lösungen identi­fi­zierbar sind.

Prop Tech beein­flusst die Qualität des Immobi­li­en­ma­nage­ments

Verein­facht gesagt: Die Qualität des Immobi­li­en­ma­nage­ments hängt heute auch stark von den genutzten Software-Lösungen ab, das sogenannte PropTech. Ein gutes Beispiel hierfür sind die digitalen Immobilien-Lösungen von Wüest Partner. Diese reichen von einer Stand-alone-Lösung wie Wüest Refurb, zum Ermitteln von CO₂-Ausstoß und ‑Absenk­pfaden, bis hin zu einer modularen Real Estate Management Plattform wie Wüest Dimensions.

Dabei besteht Wüest Dimensions aus aufein­ander aufbau­enden Modulen, die alle Teilbe­reiche der Immobi­li­en­wirt­schaft abdecken – von der Verwaltung von Portfolios über Sustaina­bility Management bis zu Projekt­ent­wick­lungen sowie aktuellen Markt- und Stand­ort­daten. In Zeiten des Klima­wandels bietet die Immobi­li­en­be­ratung auch Photovoltaik-Potenzialrechner und eine Naturgefahren-Analyse. Die Plattform hilft Immobilienmanager:innen die Arbeits­ef­fi­zienz erheblich zu steigern und ermög­licht darüber hinaus auch die Simulation verschie­dener Szenarien, sei es für die Belegung, Mieter­struktur oder energe­tische Sanie­rungen. Dadurch lassen sich die Maßnahmen mit dem besten Verhältnis zwischen Kosten und Wirkung wählen.

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Immobilienmanager:innen – Ausbildung und Berufsbild

Wer in der Immobi­li­en­branche erfolg­reich arbeiten will, ist gut beraten, sich als Immobilienmanager:in ausbilden zu lassen. Denn die Branche verändert sich konti­nu­ierlich, seit 2018 ist die Berufs­zu­lassung gesetzlich reguliert und Mitar­bei­tende übernehmen immer häufiger Manage­ment­auf­gaben. Durch Weiter­bil­dungen oder Fachmodule von Studi­en­gängen lassen sich die nötigen Kompe­tenzen dafür aneignen.

Zudem stellt das beim Immobi­li­en­ma­nagement nötige Wissen eine hervor­ra­gende Basis für Spezia­li­sie­rungen dar. Mit aufbau­enden Weiter­bil­dungen sind Fachtä­tig­keiten wie Projekt­ent­wicklung, Finan­zierung, Invest­ments und Nachhal­tig­keits­be­ratung in Reich­weite. Es ist ein solides Sprung­brett für eine Karriere in der Immobi­li­en­branche.

Was machen Immobilienmanager:innen?

In aller Kürze: Sie organi­sieren die Prozesse der Immobi­li­en­ver­waltung. Von der opera­tiven Bewirt­schaftung von Gebäuden im Property Management wie Vermietung, Instand­haltung und Kommu­ni­kation mit Mieter:innen, bis zu komple­xeren Aufgaben des Asset- und Portfolio-Managements. Dafür sind Kennt­nisse des Vertrags‑, Miet- und Grund­stücks­recht notwendig sowie Kompe­tenzen in Immobi­li­en­öko­nomie, Standort- und Markt­analyse.

Wie wird man Immobilienmanager:in?

Der Weg zum Immobi­li­en­ma­nagement führt entweder über ein Studium von BWL, Immobi­li­en­wirt­schaft oder einem verwandten Fach auf Bachelor-Niveau, gefolgt von einer Vertiefung im Bereich Immobilien in Form eines Masters. Auch Weiter­bil­dungen sind möglich, wenn Arbeits­er­fah­rungen im Immobi­li­en­be­reich vorhanden sind.

Studium der Immobi­li­en­wirt­schaft

Bis auf die Univer­sität Regensburg sind die meisten Ausbil­dungsorte Fachhoch­schulen oder Duale Hochschulen. Alle Institute bieten als Abschluss einen Bachelor der Immobi­li­en­wirt­schaft an, eine Handvoll zusätzlich ein Master-Studium. Das sind die schon erwähnte Univer­sität Regensburg, die Fresenius-Hochschulen und die Hochschule für angewandtes Management in der Oberpfalz. Hier ist ein Überblick aller Institute.

Weiter­bil­dungen Immobi­li­en­ma­nagement

Weiter­bil­dungen dauern in der Regel vier bis zwölf Monate und sind berufs­be­gleitend oder in Vollzeit machbar. Die IU Akademie bietet eine Online-Weiterbildung sowie die Deutsche Akademie für Management. Hier ist eine Übersicht aller 281 Lehrgänge.

Wer nur einen schnel­leren Einblick in den Bereich gewinnen möchte, kann auch Seminare besuchen. Hier bietet Wüest Partner in regel­mä­ßigen Abständen Fach- und Firmen­kurse, die von erfah­renen Immobilien-Manager:innen geführt werden. Die Haufe-Akademie macht dies ebenfalls, die Workshops dauern meist zwei Tage.

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Wo können Immobilienmanager:innen arbeiten?

Besonders gefragt sind Immobilienmanager:innen bei Bauträgern und Immobilien-Unternehmen, Beratungs- und Makler­firmen sowie Hausver­wal­tungen oder Liegen­schafts­be­trieben. Doch auch Banken, Fonds­ge­sell­schaften oder Wohnungs­bau­ge­nos­sen­schaften suchen Immobilienmanager:innen.

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Wie hat sich die Rolle des Immobi­li­en­ma­nage­ments im Laufe der Jahre verändert?

Veränderung der Rolle vom Immobilienmanagement
Quelle: Statista, UN DESA, Bundes­zen­trale für politische Bildung, 2017[1] 

Nach dem 1. und 2. Weltkrieg entstanden groß angelegte Wohnbau­pro­gramme, um dem Wohnungs­mangel entge­gen­zu­wirken. Diese wurden meist von öffent­lichen Wohnungs­bau­ge­sell­schaften reali­siert. Ab den 70er Jahren griff der Staat für seine Wohnpo­litik mehr und mehr auf private Geldgeber:innen zurück. Mit dem Trend zur Priva­ti­sierung fielen ab den 90er Jahren vermehrt kommunale Bestände in die Hände von privaten Akteur:innen, die zu Wohnungs­kon­zernen wie Vonovia führten. Parallel dazu entwi­ckelten sich besonders im angel­säch­si­schen Raum große private Immobilienverwalter:innen.

Dieser Trend zur Konzen­tration des Eigentums führte zu neuen Anfor­de­rungen an das Immobi­li­en­ma­nagement. Eigentümer:innen einer Handvoll Wohnungen oder Häuser können selbst verwalten, wer jedoch mehrere tausend oder zehntausend Einheiten besitzt, kann das nicht mehr. Mit dem steigenden Anteil an privaten Akteur:innen verändert sich auch der Blick auf Immobilien: Öffent­liche Akteur:innen werden den Fokus auf die Bereit­stellung von Wohn- oder Gewer­beraum legen, private zusätzlich auf das Optimieren von Gewinnen. Verständ­li­cher­weise, denn schließlich ist der Zugang zu Finanz­mitteln mit der wirtschaft­lichen Tragfä­higkeit der Immobi­li­en­pro­jekte verbunden. Öffent­liche Akteur:innen können hingegen öffent­liche Gelder verwenden, bei denen ein ROI weniger im Vorder­grund steht.

Immobi­li­en­ma­nagement in den 70er und 80er Jahren

Die steigenden Anfor­de­rungen an das Immobi­li­en­ma­nagement erwei­terten zwangs­läufig die Bandbreite der Kompe­tenzen. Dadurch profes­sio­na­li­sierte sich zuerst innerhalb von Immobi­li­en­firmen die Verwaltung. Ab den 70er und 80er Jahren kamen Dienstleister:innen auf, die Immobi­li­en­ma­nagement als Service anboten. Dies war besonders für Investor:innen inter­essant, die so Immobilien erwerben konnten, ohne zwangs­läufig über die notwen­digen Kompe­tenzen für deren Verwaltung zu verfügen.

Solche Akteur:innen betrachten Immobi­li­en­in­ves­ti­tionen aus finan­zi­eller Sicht, somit ist die Verwaltung selbst ein Neben­produkt. Die Zusam­men­arbeit mit Management-Dienstleister:innen bietet weitere Vorteile: Der Erfolg der Verwaltung obliegt den Dienstleister:innen, bei mangel­haften Ergeb­nissen können sie ersetzt werden. Zusätzlich sind sie beim Weiter­verkauf eine neutralere Instanz als die Eigentümer:innen selbst, was je nach Renommée der Dienstleister:innen für Käufer:innen vertrau­ens­bildend wirkt.

Immobi­li­en­ma­nagement im neuen Jahrtausend

Mit dem Einzug des Nachhal­tig­keits­ge­danken Anfang der 2000er Jahre erwei­terte sich das Kompe­tenz­spektrum von Immobilien-Manager:innen erneut. Als 20 Jahre später nachhaltige Immobilien verpflichtend wurden, erhielt das Immobi­li­en­ma­nagement eine neue Rolle. Denn externe Management-Firmen sind in der Lage, Eigentümer:innen bei der Umsetzung der Nachhal­tig­keits­an­for­de­rungen mit ihrer langjäh­rigen Expertise und umfang­reichen Erfah­rungen zu begleiten.

Das Ziel klima­neu­traler Immobilien bis 2050 ist auf unzäh­ligen Wegen erreichbar, die Orien­tierung einer Beratungs­firma hat dadurch einen hohen Wert. Allein weil sie eine Vielzahl solcher Vorhaben begleitet, verfügt sie oft über eine ganz andere Expertise als Immobilieneigentümer:innen, die oft diesen Weg aus recht­lichen Gründen zum ersten Mal einschlagen.

Die Heraus­for­derung der Nachhal­tigkeit mag Eigentümer:innen Sorge bereiten, doch mit entspre­chender Fachkom­petenz lässt sich diese Wende gewinn­bringend meistern. Wie genau, zeigt z.B. die drei Gewinner-Studie von Wüest Partner, bei der die Nachhal­tig­keits­an­for­de­rungen von 12 Gebäuden unter­schiedlich umgesetzt wurden. Das Ergebnis: Eigentümer:innen, Nutzer:innen und die Umwelt profi­tierten alle von der Trans­for­mation.

Besonders wichtig für Immobilienmanager:innen: Nachhal­tigkeit wirkt sich dabei auch auf Immobi­li­en­preise positiv aus – und zwar im Median um 4,7 Prozent laut Wüest Partners empirische Studie zur Beziehung zwischen CO2-Ausstoß und Marktwert (2025). Dafür wurden Hunderte von Trans­ak­tionen von Mehrfa­mi­li­en­häusern über mehrere Jahre beobachtet und Preis­ab­schläge für energe­tisch weniger effiziente Immobilien präzise festge­stellt. In der nachste­henden Grafik wird der Effekt der Energie­ef­fi­zi­enz­klassen auf die Quadrat­me­ter­preise darge­stellt.

Grafik: Energie­ef­fi­zi­enz­klassen und Immobi­li­en­preise, 2025

Grafik zum Zusammenhang zwischen Energieeffizienzklassen und Immobilienpreisen in Deutschland 2025 - Wuest Partner Grafik

Quelle: Empirische Studie zur Beziehung zwischen CO2-Ausstoß und Marktwert (Wüest Partner, 2025)

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Histo­ri­scher Rückblick Immobi­li­en­wirt­schaft

Die Immobi­li­en­wirt­schaft entwi­ckelte sich im 19. Jahrhundert als Folge der indus­tri­ellen Revolution. Damals setzte der Trend zur Urbani­sierung ein, Arbeiter:innen strömten in Städte und brauchten leist­baren Wohnraum. Um 1820 wohnten noch 90 % der Bevöl­kerung am Land, 2015 lebten 75 % der Deutschen in Städten und deren Ballungs­zentren. Weltweit waren es 54 %, laut Prognosen sollen bis 2050 fast zwei Drittel der Menschen in Städten wohnen.

Diagramm über die weltweite Urbanisierung von 1950 bis 2050
Quelle: UN DESA 2015, Brot für die Welt

Heraus­for­de­rungen des Immobi­li­en­ma­nage­ments

Auch die Welt der Immobilien verändert sich rasant, wodurch die Branche mit einer Reihe von Heraus­for­de­rungen konfron­tiert ist. Wir listen vier davon auf, die vorder­gründig Immobilienmanager:innen betreffen. Die Lage des Immobi­li­en­markts 2026, Nachhal­tigkeit, Digita­li­sierung und Profi­ta­bi­lität.

Lage am Immobi­li­en­markt 2026

Auf dem Immobi­li­en­markt sah es in den vergan­genen Jahren nicht gut aus, auch wenn sich aktuell die Situation bessert. Beim Bauvo­lumen verlangsamt sich der Rückgang, die Immobi­li­en­trans­ak­tionen wachsen seit 2024 wieder, aller­dings ist das Niveau von vor 2022 noch lange nicht erreicht.

  • Das Bauvo­lumen wird 2025 “nur” um rund ein Prozent sinken laut BBSR, während es 2024 nominal 554 Mrd. Euro darstellte, ein Rückgang von 1,8 Prozent im Vergleich zu 2023. Damals lag das Volumen noch bei 565,3 Mrd. Euro.
  • Die Bauge­neh­mi­gungen sanken 2024 auf 55.000, während 2021 es 129.000 waren. Ein Minus von 57 Prozent in vier Jahren stellt einen regel­rechten Absturz dar.
  • Die Immobi­li­en­trans­ak­tionen stiegen 2024 um 15 Prozent im Wert an – über alle Nutzungs­arten hinweg – und erreichten 247 Mrd. Euro. Aller­dings hatten sie 2023 mit 213 Mrd. Euro ein 10-Jahrestief erlebt – im Vergleich zu 2022 schrumpften sie um knapp 30 Prozent.
Grafik zur Entwicklung des Geldumsatzes aller Immobilienarten von 2009 bis 2024 in Milliarden Euro

Quelle: Bundes­in­stitut für Bau‑, Stadt- und Raumfor­schung (BBSR) und Wüest Partner

Diese Stabi­li­sierung setzte sich 2025 fort, betraf aber in beiden Bereichen den Wohnungs­markt, während Wirtschafts­im­mo­bilien insgesamt weiterhin unter Druck blieben. Insbe­sondere Baugrund­stücke für Gewer­be­im­mo­bilien und Büroim­mo­bilien erreichten ebenfalls mehrjährige Tiefs.

  • Büroim­mo­bilien erleben seit 2021 einen massiven Umsatz­rückgang: lag das Trans­ak­ti­ons­vo­lumen damals bei knapp 25 Mrd. Euro, so fiel es auf 9,2 Mrd. Euro in 2024. Dieser Einbruch von 63 Prozent betraf weniger die Zahl der Trans­ak­tionen, sie sanken von 3.800 auf 3.000, sondern die Preise. Diese halbierten sich im besagten Zeitraum, wie der Gutach­ter­aus­schuss im Dezember 2025 mitteilte.
  • Baugrund­stücke für Gewer­be­im­mo­bilien sanken mit einem Umsatz­vo­lumen von 2,9 Mrd. Euro in 2024 auf den niedrigsten Stand seit 2014: in diesem Jahr belief sich der Umsatz auf 4,5 Mrd. Euro.
  • Bei Wirtschafts­im­mo­bilien insgesamt sanken zwischen 2014 und 2024 die Menge an Trans­ak­tionen um 32 Prozent, der Umsatz um 26 Prozent.

Nachhal­tigkeit

Mit dem ehrgei­zigen Ziel, die deutsche Immobi­li­en­branche bis 2045 CO2-neutral zu machen, müssen rund 90 Prozent der Gebäude energe­tisch saniert werden. Das verlangt Spezi­al­kennt­nisse, über die nicht jede:r im Immobi­li­en­ma­nagement verfügt. Hinzu kommen immer wieder neue ESG und Nachhaltigkeit-Regulierungen, welche die Immobi­li­en­wirt­schaft betreffen und Immobilienmanager:innen deren Einhaltung gewähr­leisten müssen.

Eines der jüngsten Bestim­mungen ist besonders inter­essant für Halter:innen größerer Bestände und Immobi­li­en­fonds. Das Ende 2025 verab­schiedete Stand­ort­för­de­rungs­gesetz (StoFöG) soll den Finanz­standort Deutschland attrak­tiver machen und privates Kapital mobili­sieren, um Inves­ti­tionen in Start-ups und erneu­erbare Energien zu beschleu­nigen. Dank Abbau bürokra­ti­scher Hürden können erneu­erbare Projekte leichter in einer Firma gebündelt werden, über mehrere Techno­logien und Bundes­länder hinweg.

PV-Anlagen auf Dächern 2026: Steiern Cash-Flow und ESG-Konformität

Das Potenzial für Immobilien-Akteur:innen hat Wüest Partner in seiner Studie Renewables Report Deutschland 2025 analy­siert. Insti­tu­tio­nelle Investor:innen können bis zu 15 Prozent ihres Vermögens in erneu­erbare Projekte inves­tieren und Speicher­lö­sungen oder Ladepunkte kaufen. Besonders PV-Anlagen auf Immobilien sind attraktiv: Sie können bei Direkt­ver­brauch den Cashflow steigern, sind ESG-konform, da sie den CO2-Ausstoß senken und Mieter­bindung erhöhen.

Allein auf den Dächern deutscher Industrie- und Logis­tik­ge­bäuden befinden sich 360 Millionen Quadrat­meter brach liegender Flächen, auf denen sich poten­ziell 36 Gigawatt Leistung erzeugen ließen. Aller­dings müssten dazu auch Speicher­lö­sungen gehören, um negativen Strom­preisen auszu­weichen. Dank des neuen Gesetzes lassen sich PV-Anlagen mit Speicher­lö­sungen verbinden. Die Studie liefert auch Insights von führenden Investor:innen und Betreiber:innen von PV-Anlagen.

GRAFIK ALS DATAWRAPPER EINBAUEN

Quelle: Renewables Reports Deutschland 2025, Wüest Partner

Teilweise wird der Ausbau von PV-Anlagen auf Dächern nicht ganz freiwillig geschehen, da mindestens die Hälfte des Photovoltaik-Ausbaus auf Gebäuden statt­finden soll. Der Verzicht auf PV-Dachanlagen ist jedoch wirtschaftlich nicht sinnvoll, da es Zusatz­ren­diten, CO2-Minderung und Wertstei­gerung bedeutet. Auch sprechen die Rahmen­be­din­gungen derzeit dafür, diesen Weg einzu­schlagen.

👉 Lesen Sie mehr über das Potential von PV-Anlagen für Halter:innen großer Bestände

Digita­li­sierung des Immobi­li­en­ma­nage­ments

Die Immobi­li­en­branche ist noch etwas verstaubt und sehr fragmen­tiert, deswegen halten Innova­tionen nur langsam Einzug. Während andere Branchen wie Banken schon ab den 90er Jahren den Weg der Digita­li­sierung einschlugen, folgte die Immobi­li­en­branche erst vor wenigen Jahren. Das verändert das Immobi­li­en­ma­nagement grund­sätzlich, aller­dings geschieht die Trans­for­mation nur langsam. Die Vorteile von einer Immobilien Software und digitalen Lösungen sind eindeutig messbar durch die Kosten- und Zeitein­sparung einer­seits und anderer­seits durch erhöhte Perfor­mance dank besser Entschei­dungs­grund­lagen.

Die Heraus­for­derung für Immobilienmanager:innen ist es aller­dings, die richtige Digita­li­sie­rungs­stra­tegie heraus­zu­ar­beiten, um passende digitale Lösungen auszu­wählen und zu integrieren, ohne den bestehenden Geschäfts­be­trieb zu stören. Und während die einen noch immer mit der Digita­li­sierung im Immobi­li­en­sektor nachhängen, arbeiten Marktführer:innen schon an der nächsten Heraus­for­de­rungen: wie KI und Machine Learning sinnvoll ins Geschäfts­modell eingebaut werden können.

Auch wenn manche der Verei­nigung von KI und Immobilien ein Milliarden-Potenzial sehen, so bleibt die Branche noch zögerlich bei der Umsetzung. Einer der Gründe dafür ist die minder­wertige Datenlage, meinten 73 Prozent der Immobilien-Manager:innen in der Digita­li­sie­rungs­studie 2024 des Zentralen Immobilien Ausschusses (ZIA). Immobi­li­en­un­ter­nehmen, die ihren Bestand vollständig digital model­liert haben sind selten. Deswegen sehen viele Immobilien-Akteur:innen noch eine Lücke zwischen dem Potenzial von KI und dessen realer Nutzung, tatsächlich wird sie bereits heute in einigen Bereichen einge­setzt. Die Immobi­li­en­ma­nagement Software Wüest Dimensions nutzt KI für die Optimierung von Liegen­schaften, die Planung energe­ti­scher Sanie­rungs­maß­nahmen oder die digitale Erfassung von Objekten mit der App Wüest Visits. Mehr über Chancen und Grenzen von KI bei Immobilien im Artikel KI & Immobilien: Was ist möglich, wo bremst die Branche.

👉 Erfahren Sie, wie digitale Lösungen und KI beim Immobilien-Management helfen: Von der digitalen Erfassung von Gebäuden bis hin zum Sustaina­bility Management

Profi­ta­bi­lität

Im gleichen Maße, wie sich die Welt verändert, entwi­ckelt sich die Immobi­li­en­branche und damit ihr Management. Hier sind die fünf wichtigsten Trends des Immobi­li­en­ma­nage­ments im Überblick.

Digitales Immobilien-Management

Die Immobi­li­en­branche wird mehr und mehr eine daten­ge­stützte Tätigkeit. Software Lösungen für das Immobi­li­en­ma­nagement, auch unter dem Stichwort PropTech bekannt, führen zu einer Digita­li­sierung des Immobi­li­en­ma­nage­ments. Die Arbeit wird effizi­enter, manche Expert:innen meinen sogar, die Nachhaltigkeits-Wende sei ohne digitale Tools nicht machbar. Für analoge Experi­mente bleibe keine Zeit mehr, meint Annika Steiner, Managing Director bei Wüest Partner, da bis spätestens 2050 alle Immobilien der EU klima­neutral sein müssen.

Tatsächlich bietet das Unter­nehmen eine ganze Reihe von digitalen Lösungen:

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Künst­liche Intel­ligenz und Machine Learning im Immobi­li­en­ma­nagement

Die Digita­li­sierung beginnt Einzug in die Immobi­li­en­branche zu halten – und schon tauchen die neuesten Trends Künst­liche Intel­ligenz und Machine Learning auf. Diese bieten viel Potenzial: Anhand der Unmengen an Daten, die beim Management von Immobilien anfallen, werden Optimie­rungen erheblich erleichtert. Mit Predictive Maintenance sollten sich die Instand­hal­tungs­kosten wesentlich besser kontrol­lieren lassen. Sogar beim Energie­ver­brauch soll KI Poten­ziale ausfindig machen: Laut Fraun­hofer Institut ließe sich der Energie­ver­brauch in Häusern um 30 Prozent reduzieren, wie sie in diesem Beitrag erklären.

Doch bis KI in den Alltag von Immobilien-Manager:innen Einzug hält und nicht mehr wegzu­denken ist, wird noch Zeit vergehen. In ihrer Digita­li­sie­rugs­studie 2024 des Zentral­ver­bands der deutschen Immobi­li­en­wirt­schaft begrüßen die 250 befragten Immobilien-Manager:innen zwar KI als Heils­bringer. Sie bietet eine mögliche Lösung für den Fachkräf­te­mangel, kann viele Prozesse durch Automa­ti­sierung beschleu­nigen, deswegen plant die Mehrheit, KI einzu­setzen. Doch wie genau, das wissen die wenigsten. Erstens fehlt die nötige Expertise, wie KI-Lösungen einge­setzt werden können. Dann seien oft die Daten nicht quali­tativ genug, sagen 73 Prozent der Befragten. Mehr zu KI und Immobilien-Management im verlinkten Artikel.

Doch das wird sich ändern: Bald werden intel­li­gente digitale Tools die idealen CO2-Absenkpfade vorschlagen oder Strategien zur Wertent­wicklung. Schon jetzt integriert die Immobi­li­en­ma­nagement Software Wüest Dimensions KI-Features wie die langfristige Optimierung von Liegen­schaften, die Sanie­rungs­planung oder die digitale Erfassung von Gebäuden dank des Tools Wüest Visits. Deep Learning erkennt die fotogra­fierten Bauteile, bald werden auch Standard und Materia­li­sierung aus den Bildern ablesbar.

👉 Lesen Sie mehr darüber in diesem Artikel: Mit KI und Fachkom­petenz Immobi­li­en­werte steigern

Nachhal­tiges Immobi­li­en­ma­nagement

Seitdem die Ziele einer dekar­bo­nierten Immobi­li­en­wirt­schaft in Gesetze gegossen wurden, ist das Meistern dieser Wende keine Freiwil­ligkeit mehr. Die Umwandlung energe­tisch schlecht aufge­stellter Gebäude in klima­neu­trale Immobilien innerhalb von knapp 20 Jahren gilt als größte Heraus­for­derung der Branche. Nachhal­tigkeit in das Immobi­li­en­ma­nagement einzu­führen ist eine Mammut-Aufgabe. Neben den vielen natio­nalen Regeln wie das Gebäude-Energie-Gesetz (GEG) oder die Energie­ein­spa­rungs­ver­ordnung (ENEV) sind die EU-weit gültigen ESG-Bestimmungen das neue Richtmaß des Immobi­li­en­sektors. Bei unzurei­chender Umsetzung steigt das Risiko, dass Immobilien an Wert verlieren und zu Stranded Assets werden.

Mit der richtigen Expertise und Know-how lassen sich die Nachhal­tig­keits­be­stim­mungen von einer aufer­legten Pflicht in eine Reihe wertstei­gernder Maßnahmen verwandeln. Mit Nachhaltigkeits-Zertifizierungen wie BREEAM, DGNB und LEED lassen sich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Zum Erhalt des Zerti­fikats werden die notwen­digen Sanie­rungs­maß­nahmen vorge­schlagen, nach deren Durch­führung wird das Nachhal­tig­keits­siegel verliehen. Welche Vorteile eine Zerti­fi­zierung wie die von BREEAM Immobilien-Manager:innen bringen kann, erklären wir in den verlinkten Artikeln.

Voraus­schauende Instand­haltung

Instand­hal­tungen folgten tradi­tionell losen Zyklen, bestimmt durch Bauch­gefühl oder Notwen­digkeit. Heute sind dank umfas­sender Daten, genauen Gebäu­de­ana­lysen sowie digitalen, KI-gestützten Lösungen, wie zum Beispiel die von Quali Casa, viel präzisere Zeitpläne und Kosten­kal­ku­la­tionen möglich. Quali Casa ist Teil von Wüest Partner und bietet langjährige Instandhaltungs- und Sanie­rungs­pläne für Immobilien. Dadurch lassen sich in den Budget­pla­nungen die notwen­digen Mittel recht­zeitig bereit­stellen.

Für Immobilienverwalter:innen und besonders Wohnungseigentümer-Gemeinschaften (WEG) ist das ein großer Fortschritt: Recht­zeitig geplante Instand­hal­tungen sichern den Immobi­li­enwert und die Verfüg­barkeit von Baufirmen.

Flexible Nutzungen

Mit dem Trend zum Home-Office hat der Bedarf an Büroflächen grund­legend abgenommen, dazu kamen letztes Jahr die Konjunk­tur­flaute und die Unsicherheit der US-Zölle. Das Ergebnis: 2025 war der Leerstand so hoch wie seit zehn Jahren nicht mehr. Aktuelle deutsche Immobi­li­en­markt­daten (4. Quartal 2025) von Wüest Partner zeigen: Fast acht Prozent der Büroflächen in den Top 7 Städten blieben im Vorjahr ungenutzt. Laut Office Report Deutschland 2025, wurde diese Marke in Frankfurt (9,9 %) sowie Düsseldorf (9,7 %) sogar überschritten. Betroffen sind vor allem ältere Objekte in Randlagen, während Top-Lagen und Erstbe­zugs­ob­jekte diesem Trend eher entkommen.

Angesichts des Überan­gebots an Büroflächen und des Mangels an Wohnraum – beides struk­tu­relle Trends – scheint die Umnutzung von Office-Flächen auf der Hand zu liegen. Doch die Idee scheitert häufig, wie das Handels­blatt 2025 berichtete. Gründe dafür sind die hohe Zahl an Vorschriften, steigende Bau- und Materi­al­kosten und der oft aufwendige Umbau. Grund­risse von Büros in kleinere Wohnein­heiten zu verwandeln, ist oft eine Heraus­for­derung, die Nachrüstung von Sanitär­in­stal­la­tionen und Balkone kostspielig. Das berichtet aus eigener Erfahrung Stefan Haas, Geschäfts­führer der Vermö­gens­ver­waltung Meag, der bei einer Büro-Umwandlung in Frankfurt die Rendite im Laufe des Projekts dahin­schmelzen sah.

Das Förder­pro­gramm Gewerbe zu Wohnen soll ab Sommer 2026 die Umwandlung von Büroflächen voran­treiben

Dabei ist das Potenzial hoch: In den Top‑7 Städten könnten durch Umwandlung von Büros bis zu 150.000 Wohnungen in ganz Deutschland entstehen, wie die Berlin Hyp in einer Kurzstudie letztes Jahr feststellte. Um dieses Potential zu heben, bereitet die Bundes­re­gierung das Förder­pro­gramm “Gewerbe zu Wohnen” vor. Ab Mitte 2026 werden zinsver­güns­tigte Kredite zur Verfügung stehen, ohne Mietober­grenzen. Genaueres zu diesem Fördertopf auf der Seite des Bundes­mi­nis­te­riums für Wohnen und Stadt­ent­wicklung.

2026 ist bei Immobilien mehr denn je Flexi­bi­lität gefragt

Das Beispiel oben zeigt es: Um aus theore­ti­schen Chancen tatsäch­liche Gelegen­heiten zu schaffen, ist ein gutes Immobilien-Management gefragt. Damit die Umnutzung von Gebäuden leichter gelingt, werden Neubauten aktuell mit Blick auf mögliche Nachnut­zungen entworfen. Die Zeiten in dem Gebäude nur eine Verwen­dungsart hatten sind vorbei, statt Single-Use Immobilien sind jetzt Mixed-Use Objekte gefragt. Diese erzielen sogar signi­fikant höhere Preise, laut einer Studie der Irebs Immobi­li­en­aka­demie. Auch das zeigt: Die Fähigkeit, innovative und flexible Nutzungs­kon­zepte zu entwi­ckeln, besonders bei einer schwie­rigen Marktlage, gehört mehr und mehr zu den Eigen­schaften von Immobilien-Manager:innen.

👉 Erfahren Sie mehr in der Studie von Wüest Partner: Office-Report Deutschland 2025

Klima­ex­treme vorbeugen

Mit der Zunahme außer­ge­wöhn­licher Wetter­phä­nomene wie Überschwem­mungen, Hitze­wellen und Stark­regen werden zum Schutz der Immobilien vorbeu­gende Maßnahmen immer notwen­diger. Auch hier kann ein gutes Immobi­li­en­ma­nagement unter­stützen, wie der Urban Heat Vulnerability Index von Wüest Partner zeigt.

👉 Wie Daten zu besseren Entscheidungen führen: Erfahren Sie mehr über die Klimarisiken-Analyse von Wüest Partner

Immobilien-Management zukunft­sicher machen

Ein Unglück kommt selten allein: Die Immobi­li­en­branche erlebt gerade Krise und Wandel zugleich. Die Anfor­de­rungen an Unter­nehmen und Mitar­bei­tende verändern sich rasant, besonders die Anfor­de­rungen und nötigen Kompe­tenzen – Stichwort Digita­li­sierung – sind viel umfang­reicher als je zuvor. Allein die Klima-Wende stellt die Branche vor eine gewaltige Heraus­for­derung, die ohne die entspre­chende Expertise nicht gewinn­bringend zu meistern ist.

Lösungen kommen nicht von allein: Sie müssen gesucht werden. Gerade beim Aneignen von Know-how können Beratungs­firmen wie Wüest Partner helfen. Für die Heraus­for­de­rungen Digita­li­sierung und Nachhal­tigkeit, die das Immobi­li­en­ma­nagement am meisten berühren, erlaubt der führende Immobilien-Berater zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Mit seinem umfas­senden Spektrum an digitalen Lösungen kombi­niert mit einer Beratung für alle Fragen rund um das Immobilien-Management.

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Was ist eine Immobi­li­en­ma­nagement Software?

Eine Immobilienmanagement-Software unter­stützt Investor:innen, Unter­nehmen und andere Eigentümer:innen bei der Verwaltung ihrer Objekte – egal ob es sich um eine Handvoll oder mehrere tausend Einheiten handelt. Profes­sio­nelle und gute Lösungen erlauben wieder­keh­rende Tätig­keiten schneller und präziser durch­zu­führen. Noch mehr: Durch die Zentra­li­sierung von Daten werden Synergie-Potenziale leichter identi­fi­ziert und Bewer­tungen, Prognosen und Planungen jeglicher Art beschleunigt – mit einem höheren Genau­ig­keitsgrad. Das betrifft Instandhaltungs- oder Sanie­rungs­maß­nahmen, Invest­ments und sogar die Analyse der finan­zi­ellen oder nachhal­tigen Perfor­mance, so wie die Klima­re­si­lienz. Alle Tätig­keiten rund um Immobilien und Portfolios, die Kommu­ni­kation mit Kund:innen, Nutzer:innen und Investor:innen sind nach Bedarf automa­ti­sierbar, effizi­enter und daten­ge­stützt.
Ein gutes Beispiel einer Immobiliensoftware-Erfolgsstory ist die digitale Real Estate Management Plattform Wüest Dimensions, welche bereits von über 11.000 User:innen aus Firmen wie UBS Asset Management, Value AG und Helvetia benutzt wird.

Was bedeutet nachhal­tiges Immobi­li­en­ma­nagement?

Nachhal­tiges Immobi­li­en­ma­nagement bedeutet, Liegen­schaften über ihren gesamten Lebens­zyklus (Projekt­ent­wicklung, Bau, Nutzung, Verwertung) so zu planen, steuern und betreiben, dass sie ökolo­gisch sinnvoll, wirtschaftlich tragfähig und langfristig nutzbar bleiben. Das verlangt ein radikales Umdenken der Praxis der letzten Jahrzehnte, als die Sorge um Klima und Umwelt wenig ausge­prägt war. Konnte man früher Gebäude erstellen und verwalten, ohne sich um deren Auswirkung auf die Umwelt, deren Energie­ver­brauch oder Lebens­zyklus zu kümmern, so ist das heute nicht mehr möglich. Heute stehen Effizienz, CO2-Ausstoß und erneu­erbare Energien im Fokus, sowie der möglichst geringe Impact der Immobilie auf die Umwelt. Der Grund für diesen Wandel ist das Ziel der EU, alle Gebäude bis 2050 klima­neutral zu machen.

Was sind derzeit die größten Heraus­for­de­rungen im Immobi­li­en­ma­nagement im Jahr 2026?

2026 stehen Immobilienmanager:innen vor vier zentralen Heraus­for­de­rungen, die sich gegen­seitig verstärken:

- Marktlage 2026: Der Sektor Wohnen erholt sich zwar, aller­dings bleiben Wirtschafts-Immobilien unter starkem Druck, insbe­sondere Büroflächen außerhalb der Top-Lagen.
- Nachhal­tigkeit: 2026 gibt es zwei Fristen im Bereich Nachhal­tigkeit: einer­seits müssen Mehrfa­mi­li­en­häuser für alle Medien, also Strom, Wasser, Gas, mit Fernzählern ausge­stattet werden, und anderer­seits Heizungs­systeme in Ballungs­zentren mit mindestens 65 Prozent erneu­er­baren Energien gespeist werden.
- Digita­li­sierung: Viele Prozesse sind noch fragmen­tiert. Ohne standar­di­sierte Bestands­daten, Monitoring und integrierte Tools wird es schwer, Energie, Instand­haltung, Kosten und ESG-Reporting effizient zu steuern, um KI-Potenziale auszu­schöpfen.
- Profi­ta­bi­lität: Finanzierungs- und Baukosten bleiben hoch, die Bautä­tigkeit erholt sich nur langsam. Gleich­zeitig müssen Budgets für Sanierung, Betrieb und Digita­li­sierung gesichert werden, um Cashflow, Vermiet­barkeit und Wert zu schützen. Einzige Gewissheit: Der Wohnraum­mangel bleibt akut, was die Nachfrage hebt, den Leerstand drückt – und somit die Entwicklung der Mieten befeuert.

Was sind die wichtigsten Trends im Immobi­li­en­ma­nagement im Jahr 2026?

Die wichtigsten Trends im Immobi­li­en­ma­nagement 2026 sind:

- Digitales Immobi­li­en­ma­nagement: Immobilien werden zunehmend daten­ba­siert gesteuert. Digitale Platt­formen und PropTech-Lösungen bilden die Grundlage für effiziente Planung und Verwaltung, bessere Entscheidungen und die Umsetzung von Nachhal­tig­keits­zielen.
- Künst­liche Intel­ligenz & Machine Learning: KI unter­stützt bei Sanie­rungs­planung, Energie­op­ti­mierung und voraus­schau­ender Instand­haltung. Die Nutzung wächst, auch wenn Daten­qua­lität und Know-how für viele Immobilienmanager:innen derzeit noch bremsende Faktoren sind.
- Nachhal­tiges Immobi­li­en­ma­nagement: ESG-Vorgaben und nationale Gesetze machen Nachhal­tigkeit auch weiterhin zur Pflicht. CO₂-Absenkpfade, energe­tische Sanie­rungen und Zerti­fi­zie­rungen bleiben entscheidend für den Werterhalt und die Finan­zierung von Immobilien.
- Voraus­schauende Instand­haltung: Predictive Maintenance ersetzt reaktive Wartung. Daten­ba­sierte und proaktive Instand­hal­tungs­pläne sichern Immobi­li­en­werte und erhöhen die Planungs­si­cherheit.
- Flexible Nutzungen: Leerstände bei Büroflächen und Wohnraum­mangel fördern Umnut­zungen und Mixed-Use-Konzepte, um Immobilien langfristig markt­fähig zu halten.

Kurz gesagt: 2026 entscheidet die Kombi­nation aus Daten, Techno­logie, Nachhal­tigkeit und Flexi­bi­lität über den Erfolg im Immobi­li­en­ma­nagement.

Immobi­li­en­ma­nagement Berlin: Welche Expert:innen können helfen?

Die in der DACH-Region führende Beratung Wüest Partner, bietet in der deutschen Haupt­stadt eine Mischung aus mensch­licher Expertise und digitalen Lösungen. Von Markt- und Stand­ort­daten bis zu Apps, um Gebäude zu digita­li­sieren, von Nachhal­tig­keits­stra­tegien bis zu Bewer­tungen von Portfolios, Wüest Partner deckt alle Aspekte der Immobi­li­en­wirt­schaft ab – mit Fokus auf das Immobi­li­en­ma­nagement. In Berlin befindet sich das Büro in der Mittel­straße 63, 10117 Berlin.

Immobi­li­en­ma­nagement Düsseldorf: Welche Expert:innen bieten Unter­stützung?

Wüest Partner versteht sich als one-stop-shop für alle Fragen rund um Immobilien sowie deren Management und ist eine der führenden Beratungen des DACH-Raums. Früh setzte das in der Schweiz gegründete Unter­nehmen auf Daten und Software: Ihre digitalen Lösungen werden heute von über 500 Unter­nehmen in Europa genutzt, um Assets im Wert 300 Milli­arden Euro zu verwalten. In Düsseldorf befindet sich Wüest Partner an der Kaser­nen­straße 27, Postleitzahl 40213.

Immobi­li­en­ma­nagement Frankfurt: Wer bieten Beratung und digitale Lösungen?

Die in der Schweiz gegründete Beratung Wüest Partner, ist in der DACH-Region führend, dank umfas­sender Expertise im Bereich Immobilien: mensch­liches Know-how, das alle Bereiche der Immobilien abdeckt, unter­stützt von eigens entwi­ckelten digitalen Lösungen. Egal ob Vermögensverwalter:innen, insti­tu­tio­nelle Investor:innen, Einzel-Eigentümer:innen oder Körper­schaften, Wüest Partner entwi­ckelt für alle Anfor­de­rungen eine maßge­schnei­derte Lösung. In der Main-Metropole hat sie ihr Büro in der Barck­haus­straße 1, 60235 Frankfurt / Main.

Immobi­li­en­ma­nagement Hamburg: Welche Expert:innen können helfen?

Wüest Partner ist im DACH-Raum eine führende Immobi­li­en­be­ratung und setzte früh auf Digita­li­sierung. Sie bietet in Hamburg und alle anderen deutschen Bundes­ländern ein umfas­sendes Angebot aus Beratungs‑, Bewer­tungs­leis­tungen und digitalen Lösungen an – speziell entwi­ckelt für daten­ba­siertes Immobi­li­en­ma­nagement. Einer der fünf deutschen Standorte von Wüest Partner ist in Hamburg, im Finnlandhaus, Esplanade 41, Postleitzahl 20354.

Immobi­li­en­ma­nagement München: Welche Expert:innen bieten Unter­stützung?

Die führende Beratung Wüest Partner, bietet in Bayern sowie deutsch­landweit umfas­sende Leistungen im Bereich Immobilien – von der Portfo­lio­be­wertung bis zu CO2-Absenkpfaden. Dafür entwi­ckelte Wüest Partner proprietäre digitale Lösungen, die ein effizi­en­teres und daten­ba­siertes Immobi­li­en­ma­nagement ermög­lichen. Wüest Partner hat fünf Standorte in Deutschland, in München findet man sie an der Seidl­straße 28, Postleitzahl 80335.


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Immobi­li­en­ent­wicklung

  • Der Ursprung aller Immobilien: die Projekt­ent­wicklung. Lesen.
  • Stand­ort­ana­lysen sind wesent­liche Instru­mente für eine erfolg­reiche Immobi­li­en­in­ves­tition. Lesen.
  • Immobi­li­en­ent­wicklung in Deutschland: Trends, Prozesse & Perspek­tiven 2025. Lesen

Asset und Portfolio Management

  • Effek­tives Asset Portfolio Management – So optimieren Sie Ihre Inves­ti­ti­ons­ent­schei­dungen. Lesen.
  • Vom Einzel­objekt zum Portfolio: Der erfolg­reiche Aufbau Ihres Immobi­li­en­port­folios. Lesen.
  • Mit einem erfolg­reichen Asset Management Ihre Immobi­li­en­ziele erreichen. Lesen.
  • Warum Immobi­li­en­in­vest­ments trotz steigender Preise eine gute Inves­ti­ti­ons­mög­lichkeit darstellen. Lesen.
  • Immobi­li­en­ma­nagement 2026: Trends, Heraus­for­de­rungen und effektive Strategien. Lesen.

Immobi­li­en­software

  • Die Vorteile einer Immobilien Software. Lesen.
  • Wie man die beste Property Management Software wählt. Lesen.
  • Immobi­li­en­be­wertung: die richtige Software macht es Ihnen einfach. Lesen.
  • Künst­liche Intel­ligenz in Immobilien: Was möglich ist und wo die Branche bremst. Lesen

Nachhal­tigkeit

  • Nachhal­tigkeit wird in der Immobi­li­en­wirt­schaft immer wichtiger. Lesen.
  • Was sind ESG-konforme Immobilien? Lesen.
  • Vorteile einer BREEAM-Zertifizierung bei Immobilien. Lesen.
  • Alles über Energie­aus­weise, die Identi­täts­pa­piere für Immobilien. Lesen.
  • Due Diligence: Sorgfältige Prüfung für Ihre Immobi­li­en­in­ves­ti­tionen. Lesen.
  • Energe­tisch sanieren: Alles, was Sie dazu wissen müssen. Lesen.
  • Energie­ef­fi­zi­enz­klassen für Häuser: Der ultimative Leitfaden. Lesen

Immobi­li­en­wirt­schaft

  • Chancen und Heraus­for­de­rungen der Immobi­li­en­wirt­schaft: Licht­blicke in Zeiten von Schatten. Lesen.
  • Stadt­ent­wicklung: So werden die Städte von morgen gestaltet. Lesen.
  • Was bietet der Immobi­li­en­markt in Deutschland? Lesen.