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Vom Einzelobjekt zum Portfolio: Der erfolgreiche Aufbau Ihres Immobilienportfolios

Zusammenfassung: Der Artikel erklärt, wie sich ein Immobilienportfolio aufbauen lässt, egal welche Ausgangslage – also viel oder wenig Eigenkapital. Die Risiken und Chancen werden aufge­zeigt und welche Vorteile und Voraussetzungen Nachhaltigkeit und Digitalisierung mit sich bringen und das anhand von vielen Praxisbeispielen.

Ein Sprichwort sagt: Es ist nicht schwer Geld zu verdienen, es ist schwer es zu behalten. Ein Zitat des US-Staatsgründers Benjamin Franklin ergänzt diesen Gedanken: “Hüte Dich vor kleinen Ausgaben. Ein kleines Leck kann ein großes Schiff zum Sinken bringen.” Warum diese zwei Zitate am Anfang eines Artikels zum Aufbau des Immobilienportfolios?

Weil ein Portfolio nichts anderes als eine Form des Vermögensaufbaus ist, um sich neben dem Lohn ein zusätz­liches Einkommen, eine Altersvorsorge oder steuer­liche Vorteile zu sichern. Dabei ist die Fähigkeit ausschlag­gebend, aus der Immobilie Rendite zu generieren – und das hängt vom Umgang mit Kosten und Ausgaben ab. Das gilt besonders für Personen ohne Startkapital, die auf einen Kredit zurück­greifen. Wer finan­ziell gut ausge­stattet ist, dem fällt der Aufbau eines Portfolios wesentlich leichter.

Aber egal woher das Startkapital kommt, es ist beim Aufbau eines Portfolios nur die halbe Miete: Die Wahl der Objekte bestimmt das Potential des Portfolios, sie ist Grundstein und Weichenstellung zugleich. In weiterer Folge ist es genauso wichtig, aus den Immobilien Überschüsse zu generieren, die Drittfinanzierungen so klein wie möglich halten. Denn auch große Immobilienportfolios gehen unter, wenn sie zu sehr von Fremdkapital abhängen. Der spekta­kuläre Fall des Benko-Imperiums zeigt das nur zu gut.


Was sind Immobilienportfolios?

Sobald eine Person oder eine Firma mehrere Immobilien ihr Eigentum nennt, ist der Begriff Portfolio erlaubt. Sicherlich ist der Begriff bei größeren Beständen üblicher, aber streng genommen kann auch jemand mit nur einer Handvoll Immobilien Halter:in eines Portfolios sein.

Die entschei­dende Frage dabei: Handelt es sich um verschiedene Immobilienarten? Das ist das ausschlag­ge­bende Merkmal, das eine Sammlung ähnlicher Objekte von einem Immobilienportfolio unter­scheidet. Dieses enthält Objekte unter­schied­licher Natur, um das Risiko zu streuen und ein Portfolio dadurch krisen­re­sis­tenter zu machen.

Anhand eines Beispiels ist dieser Kerngedanke leichter erklärt: Eine Privatperson mit sieben Wohnungen in einem Gebäude hat noch kein Portfolio. Wenn sie aber drei Wohnungen, zwei Gewerbelokale und zwei Stellplätze besitzt, so handelt es sich um ein Portfolio, da die Objekt-Typen unter­schiedlich sind. Dadurch ist das Risiko eines Mietausfalls gestreut oder von anderen Überraschungen, wie z.B. einer Gesetzesänderung, die Mieten für Wohnungen deckelt. Allerdings: Ab einer gewissen Menge an Objekten ist die Trennschärfe dieser Definition verwässert.

Denn wer mehrere Hundert Wohneinheiten hat, ist eigentlich nicht Halter:in eines Portfolios, sondern Großeigentümer:in. Allerdings fallen sehr wahrscheinlich die vielen Wohnungen so unter­schiedlich aus, dass von unter­schied­lichen Objekttypen gesprochen werden kann. In diesem Beispiel würden Expert:innen dem Portfolio eine zu geringe Risikostreuung attes­tieren, da alle Einheiten ähnlich wären.

Beispiele von Immobilienportfolio-Halter:innen

Hier sind Beispiele klassi­scher Halter:innen von Immobilienportfolios:

  • Wohnungsunternehmen: Egal ob privat, kommunal oder genos­sen­schaftlich organi­siert, Wohnungsunternehmen sind per Definition Eigentümer von Portfolios: Immobilien sind ihr Kerngeschäft. Allein die Menge und räumliche Streuung ihrer Einheiten machen sie diver­si­fi­ziert. Auch verfügen viele Wohnhäuser, besonders in Ballungszentren, über Gewerbeeinheiten und Stellplätze, was die Diversifikation des Portfolios weiter erhöht. Hier ein paar Beispiele großer Wohnungsfirmen:

    • Vonovia SE ist die größte private Wohnungsfirma Deutschlands mit539.753 Wohneinheiten, 162.697 Garagen und Stellplätzen sowie 8.331 gewerb­lichen Einheiten. Laut Geschäftsbericht 2024, betrug ihr Adjusted EBITDA über 2,6 Mrd. Euro und der Verkehrswert des Immobilienbestands lag bei fast 82 Mrd. Euro (dies entspricht in etwa dem jährlichen BIP Litauens)

    • Die SAGA GmbH in Hamburg ist mit 140.000 Wohnungen und 1.400 Gewerbelokalen die größte kommunale Wohnbaugesellschaft. Im Jahr 2024 belief sich der Umsatz auf 1,15 Mrd. Euro

    • Die Aufbau Dresden eG ist die größte Genossenschaft im Bereich Wohnungsbau: Ihren Mitglieder:innen gehören, Stand: 30.06.2025, unter anderem 17.075 Wohnungen, 2.958 Stellplätze, 1.900 Garagen und 195 Gewerbeeinheiten. Damit erwirt­schaftete sie 2024 einen Umsatz von 105 Mio. Euro.

  • Fonds: Immobilienfonds versprechen Anleger:innen eine feste Rendite und müssen deswegen das Risiko breitest­möglich streuen. Typischerweise inves­tieren sie in unter­schied­liche Gewerbeobjekte, wie Büros, Hotels, Einkaufs- und Logistikzentren. Wohnimmobilien gehören ebenfalls zu einem gesunden Mix, es sei denn, es handelt sich um einen reinen Wohnfonds. Zu den größten Immobilienfonds gehören Deka-Immobilien, Uniimmo und Hausinvest, die zusammen mit rund 40 Mrd. Euro bewertet sind.
  • Corporate Real Estate Management (CREM), auf Deutsch betrieb­liches Immobilien-Management: Bezeichnet die Verwaltung aller Liegenschaften größerer Unternehmen oder Konzerne, das eine zusätz­liche Einnahmequelle jenseits ihres Kerngeschäfts darstellt. Aus demselben Grund also, der Portfolios für Privatpersonen inter­essant macht. Hier ein paar Beispiele:

    • Die Allianz Versicherung, Umsatz von 162 Mrd. Euro, hält ein Immobilienportfolio von über 50 Mrd. Euro. Die Verwaltung von 1,7 Bn. Euro von Immobilien-Investor:innen ist eine zusätz­liche Einnahmequelle fern des Versicherungsgeschäfts.

    • ÖPNV-Firmen erwirt­schaften im Schnitt 5 bis 10 % ihres Umsatzes mit der Vermietung von Gewerbeflächen, bei der DB sind es sogar 20 % (siehe weiter unten).

    • Lebensmittelketten erhöhen ebenfalls ihre Einnahmen und Frequenz dank Gewerbeflächen und gehen seit ein paar Jahren von Mieten zum Eigentum ihrer Flächen über: Sie bauen auf hohem Niveau ein Immobilienportfolio auf. Ziel ist es, den Ausbau dieser und z.B. Wohnraum in Ballungszentren anzubieten.

    • Profitable Unternehmen legen tradi­tionell ihre Überschüsse in Immobilien an, da diese langfristig als eine der sichersten Investitionen gelten. Folglich gehören die Eigentümer:innen solcher Unternehmen, egal ob Einzelpersonen oder Familien, zu den größten Eigentümer:innen Deutschlands. Gute Beispiele sind die Brüder Albrecht (Aldi), die Samwer-Brüder (Rocket Internet) oder die Familie Otto (Otto Versand). Einen Überblick über den Wandel von Unternehmer:innen zu Portfolio-Eigentümer:innen bietet dieser Artikel.

  • Public Real Estate Management (PREM): Gemeinden sind Eigentümer einer Vielzahl unter­schied­licher Liegenschaften, zu denen auch mittelbar Wohnobjekte gehören. Allerdings sind diese in der Regel in kommu­nalen Firmen ausge­lagert (siehe oben). Zu den weiteren Immobilien gehören Verwaltungsgebäude, Schulen, Parks, Sporteinrichtungen und vieles mehr. Kommunen stehen vor der Herausforderung, ein sehr diver­si­fi­ziertes Portfolio wirtschaftlich und trans­parent zu verwalten. Als Beispiel der Dimensionen: Berlin besitzt 5.400 Gebäude mit einer Gesamtfläche von 62 Mio. Quadratmetern.

Grafik: Das Immobilienportfolio der Stadt Berlin, 2022

Das Immobilienportfolio der Stadt Berlin, 2022
Quelle: Kennzahlenbericht 2022 der Berliner Immobilien-Management GmbH

Zusätzliche Beispiele atypi­scher Immobilienportfolios mit deren Bandbreite:

  • Deutsche Bahn: Aktuell besitzt das Transportunternehmen 1,2 Mrd. Quadratmeter Immobilienfläche in Deutschland. Von den 5.400 Bahnhöfen und Haltestellen gehören ihr nur noch 670 sogenannte Empfangsgebäude, der Rest wurde seit dem Jahr 2000 an Kommunen und Investor:innen verkauft, was dem krisen­an­fäl­ligen Unternehmen regel­mäßig frisches Kapital brachte. Die Vermietung der Geschäftslokale in den eigenen Gebäuden macht immerhin rund 20 % des Umsatzes von 56 Mrd. Euro aus (2022).
  • Kirchen: Mit rund 150.000 Gebäuden gehören die Kirchen sicherlich zu den größten Immobilien-Eigentümern Deutschlands. So besaß 2023 die evange­lische Kirche nach Angaben des EKD 21.000 Kirchen, 17.000 Pfarrhäuser, 13.000 Gemeindezentren und 14.000 weitere Gebäude wie Kindergärten, Pflegeheime, Krankenhäuser und Schulen. Die katho­lische Kirche kommt auf 33.350 Kirchen, 30.500 Pfarrhäuser, 22.000 Gemeindezentren und weitere 23.000 Gebäude. Insgesamt wird das Immobilienvermögen der Kirchen auf 108 Mrd. Euro geschätzt. Wohlbemerkt: Bei der Akquise hatten sie viele Jahrhunderte Vorsprung.

Welche Vorteile bieten Immobilienportfolios?

Hier muss zwischen Privatpersonen sowie kleineren Anleger:innen und insti­tu­tio­nellen Investor:innen unter­schieden werden. In diesem Abschnitt begrenzen wir uns auf Privatpersonen, für insti­tu­tio­nelle Akteur:innen verweisen wir auf diesen Artikel zum Thema Immobilien Asset Management. Für Privatpersonen sind Immobilienportfolios aus folgenden Gründen inter­essant: Sie erlauben einen Vermögensaufbau, die Nutzung von Steuervorteilen, eine Altersvorsorge und sichere Einnahmen. 

Immobilien als Vermögensaufbau

Auch wenn der Immobilienmarkt Fluktuationen unter­liegt, wie der starke Preisrückgang bei Wohneigentum zwischen 2022 und 2024 zeigt, so ist langfristig mit einem Wertzuwachs zu rechnen, wie die u.a. weltweite Entwicklung der Immobilienpreise seit 1975 verdeut­licht.

Weltweite Entwicklung der Immobilienpreise seit 1975
Quelle: Globalization and Monetary Policy Institute der Federal Reserve Bank of Dallas, aufbe­reitet von Kreditvergleich.net

In Deutschland ist die Wertentwicklung der Immobilien ähnlich solide – und das trotz der Krise nach 2022. In den Jahren 2017 bis 2025 stiegen die Preise um 40 bis 50 Prozent, je nach dem ob es sich um eine Eigentumswohnung oder ein Einfamilienhaus handelte. Die Zinswende von September 2022 unter­brach zwar den stetigen Zuwachs, doch langsam erholen sich die Preise, auch wenn sie noch nicht an das damalige Niveau angeschlossen haben. Das zeigt die unten angeführte Grafik aus dem Bericht Immobilienmark Deutschland 2025 | 4 von Wüest Partner. Bei Mehrfamilienhäusern war die Entwicklung ähnlich, aller­dings erlebten größere Objekte im Jahreswechsel 2024–2025 einen regel­rechten Preissturz. Dieser war jedoch von kurzer Dauer: Mitte 2025 hatte sich die Achterbahn auf ein Plus von fast 40 Prozent stabi­li­siert.

Preisindizes zeigen die langfristige Wertentwicklung von selbstgenutztem Wohneigentum in Deutschland von 2017 bis Q4 2025
Quelle: Immobilienmarkt Deutschland  2025 | 4

Die Erkenntnis: Immobilien sind eine rendi­te­trächtige und, vor allem auf lange Sicht gesehen, krisen­re­sis­tente Anlage. In der oben darge­stellten Grafik sind aus 100 Euro, die 2016 inves­tiert wurden, acht Jahre später zwischen 140 und 150 Euro geworden. Das sind durch­schnitt­liche Werte, welche die Kosten der Immobilie nicht mit einbe­rechnen. Da diese meist mit fünf bis zehn Prozent des Kaufpreises veran­schlagt werden, bleibt jedoch ein solider Überschuss. Auch die Inflation, die in der Periode 2017 bis 2025 einem Kaufkraftverlust von rund 20 Prozent entspricht, wird durch die Preissteigerung kompen­siert. Es ist darauf hinzu­weisen, dass die hier angeführten Werte Durchschnitte sind: Einzelne Immobilien können diese Werte über- oder unter­schreiten.

Steuerliche Aspekte bei Immobilieninvestitionen kennen und nutzen

Immobilien, die zur Vermietung erworben werden, bieten zahlreiche steuer­liche Vorteile. Das betrifft besonders vermietete Objekte und zuallererst die Einkommenssteuer: Bei einem Rechenbeispiel der Interhyp-Bank mit einer Wohnung im Wert von 300.000 Euro wären immerhin 3.000 Euro jährlich absetzbar. Auch die Kosten des Kredits, Maklerprovision und Notargebühren lassen sich als Werbeausgaben abziehen.

Altersvorsorge sichern

Mit dem Eintritt ins Rentenalter sinkt in Deutschland das monat­liche Einkommen eines Angestellten um 30 bis 40 %. Besonders für kleinere Einkommen kann das zu starken Einbußen der Lebensqualität führen. Der über die Jahre ins Rentensystem einge­zahlte Betrag steht selten im Verhältnis zur ausge­zahlten Summe. Wer aber Immobilien erworben hat, darf sich über Mieteinnahmen im Alter freuen. In diesem Fall sollte das Vorhaben so struk­tu­riert sein, dass nicht sofort Erträge generiert werden, sondern diese in das Abbezahlen des Kredits fließen. Das ermög­licht auch Personen mit weniger Vermögen, das Ziel einer besseren Altersvorsorge zu erreichen

Generierung von Mieteinnahmen

Besonders Wohnimmobilien bieten sichere Einnahmen. Auch wenn die Rendite im Vergleich zur Investition im unteren einstel­ligen Prozentbereich liegt und sie daher, wie aktuell, unter der Inflationsrate wären. Allerdings geht es bei kleinen Portfolien immer um den Einzelfall: Wurde das Objekt günstig erworben oder waren die Kreditkonditionen gut? Soll es einer langjäh­rigen Vermietung dienen oder als Ferienobjekt? Steht es an einem begehrten Standort, mit überdurch­schnitt­lichen Wertsteigerungen, die sich auf die Miete auswirken? Befinden sich in dem Portfolio nicht nur Wohn‑, sondern auch Gewerbeimmobilien, die eine höhere Rendite generieren? Oder Stellplätze, die ein vorteil­haftes Verhältnis zwischen Investition und Ertrag bieten, bei gerin­geren Instandhaltungskosten?

Bei kleineren Portfolien sind pauschale Aussagen über deren Rendite schwer zu treffen, diese hängen von der jewei­ligen Gestaltung ab. Daher ist die Strategie beim Aufbau eines kleinen Immobilienportfolios umso wichtiger.


Welche Anlageformen und Möglichkeiten gibt es, um ein Immobilienportfolio aufzubauen?

Ein Immobilienportfolio besteht aus mehreren Objekten, die nicht von dem oder der Eigentümer:in genutzt werden, sondern vermietet werden. Um ein Portfolio aufzu­bauen, ist Kapital notwendig, da führt kein Weg daran vorbei. Wer über gar kein Startkapital verfügt, wird es daher schwer haben, es ist jedoch nicht unmöglich. Siehe dazu den Abschnitt weiter unten: Wie eine Amerikanerin mit wenig Geld ein Immobilienportfolio aufbaute[1] . Denn Banken bieten auch Vollfinanzierungen an, in diesem Fall muss jedoch darauf geachtet werden, dass die Immobilie mehr Ertrag abwirft als der Kredit kostet – das wird als Cash-Flow positive Immobilie bezeichnet. Aber auch hier sind Rücklagen notwendig, denn Immobilien können immer unvor­her­ge­sehene Kosten verur­sachen, wie bei einem Mietausfall, einer notwen­digen Reparatur oder einem Schaden.

Alternativen zum direkten Immobilieneigentum

Allerdings gibt es viele Formen des Immobilien-Eigentums, die auch Menschen mit wenig Kapital erlauben, es mit Immobilien zu vermehren. Der Vorteil dabei ist: Die Investition verur­sacht viel weniger Arbeit als das direkte Eigentum einer Immobilie. Nachstehend listen wir die häufigsten Formen des indirekten Immobilieninvestments auf:

  • Immobilienfonds bündeln Kapital von Anleger:innen, um in Immobilien zu inves­tieren. Es gibt offene Fonds, bei denen das inves­tierte Geld schneller wieder verfügbar ist und geschlossene, mit Kapitalbindung und fester Laufzeit. Offene Fonds erlauben Einlagen ab 25 Euro pro Monat, geschlossene Fonds beginnen ab ein paar Tausend Euro Investment. Die Renditen bewegen sich zwischen ein und zwei Prozent bei offenen und fünf bis sieben Prozent bei geschlos­senen Fonds.

  • Mit Immobilienaktien inves­tieren Anleger:innen nicht direkt in Immobilien, sondern in börsen­no­tierten Firmen, die Immobilien besitzen und verwalten. Der Gewinn liegt in der Ausschüttung von Dividenden – die bei manchen Unternehmen bei vier Prozent liegen können – und dem Verkauf der Aktien bei Kurszuwächsen. Auch hier ist ein Einstieg mit geringen Summen möglich.

  • REITs, die Abkürzung von Real Estate Investment Trusts, sind eine Mischform aus Aktien und Immobilienunternehmen. Die Erträge sind wie bei Aktien Dividenden, aller­dings sind REITs stärker reguliert und müssen 90 Prozent ihrer Gewinne ausschütten. Die Renditen sind deswegen höher, sie liegen in der Regel bei vier bis acht Prozent pro Jahr. Investitionen in REITs sind auch mit sehr kleinen Summen möglich.

Wer sich genauer über alter­native Immobilien-Investitionen infor­mieren will, inklusive weiterer Formen wie Immobilienanleihen oder digitalen Investments, dem empfehlen wir diesen Artikel.


Planung ist alles: Wie Sie eine Strategie für den Aufbau Ihres Immobilienportfolios entwickeln

Wichtig ist anfangs festzu­legen, welches Ziel mit dem Immobilienportfolio verfolgt wird: Das bestimmt die Strategie. Vom jewei­ligen Ziel hängen die benötigten Mittel und die Zeit für dessen Erreichung ab. Wenn jemand schnell von den Einnahmen seiner Immobilien leben will, werden mehr Ressourcen und ein anderes Tempo benötigt, als wenn es um das langfristige Ziel einer finan­ziell abgesi­cherten Rentenzeit geht. Ähnlich verhält es sich bei der Nutzung von Immobilien als Instrument zur Steuerminderung.

Allerdings können auch die Gegebenheiten bei der Entwicklung einer Strategie Einfluss nehmen. Wer in einem dichten Ballungszentrum lebt, hat andere Möglichkeiten als in einer Kleinstadt oder einer touris­tisch geprie­senen Gegend. Überlegen Sie z.B. auch, wie Sie die Immobilien akqui­rieren wollen: Klassisch über Makler:innen, über persön­liche Kontakte, um Maklergebühren zu vermeiden oder bei Zwangsversteigerungen.

Sind die Ziele des Portfolios einmal klar definiert, sollten sie auch detail­liert ausge­ar­beitet und die Erwartungen in Zahlen und Zeiträumen festgelegt werden:

  • Wie soll der Mix von Objekttypen aussehen?
  • Wie viel Zeit kann in den nächsten Jahren dafür aufge­wendet werden?
  • Wie viel soll ab wann verdient werden?
  • Wie viele Finanzmittel stehen zur Verfügung und welche Finanzierungen sind möglich?
  • Wie viel soll vom Ertrag in das Portfolio reinves­tiert werden?

Steht die Strategie fest, sind eine Reihe weiterer Schritte erfor­derlich. Nachstehend listen wir die acht wichtigsten auf.

Wie werden Immobilienportfolios aufgebaut und verwaltet?

  1. Immobilienmarktanalyse – Wie Immobilien auswählen?
    Untersuchen Sie die Immobilienmärkte, um Gebiete mit hohem Wachstumspotenzial und starker Mietnachfrage zu identi­fi­zieren und darin die Objekte, die sich für Ihre Strategie eignen. Berücksichtigen Sie Faktoren wie die wirtschaft­liche Stabilität, Infrastrukturentwicklung und demogra­fische Trends. Konsultieren Sie Verzeichnisse von Zwangsversteigerungen, bei denen sich immer wieder sehr inter­es­sante Gelegenheiten finden lassen.
  2. Standortanalyse – Mikrolage
    Nehmen Sie sich Zeit um das unmit­telbare Umfeld der Immobilie zu analy­sieren. Der Radius sollte von ein paar Hundert Metern bis zu einem oder zwei Kilometern reichen. Wertbeeinflussend sind Naherholungsgebiete, Einkaufsmöglichkeiten, Nähe und Art der Transportmöglichkeiten. Die Immobilie selbst und ihre Merkmale wie Aussicht, Ausstattung, Bausubstanz und nicht zuletzt Nutzer:innen spielen natürlich auch eine wichtige Rolle. Mit digitalen Tools lässt sich eine Standort-Analyse wesentlich schneller und präziser durch­führen.

    ☞ Mehr dazu in diesem Artikel: Standortanalyse Immobilien: So finden Sie den besten Standort für eine erfolg­reiche Investition
  3. Finanzierungsstrategien für Immobilien und Budgetierung
    Klären Sie Ihre Finanzierungsmöglichkeiten und erstellen Sie ein Budget, das den Kaufpreis, Renovierungskosten, laufende Betriebskosten und eventuelle Leerstandszeiten umfasst. Hier gelten folgende Faustregeln: Banken verlangen meistens 20 % der Kaufsumme als Anzahlung, eine Immobilie verur­sacht zwischen fünf und zehn Prozent des Kaufpreises pro Jahr an Kosten. Prüfen Sie, ob und welche Förderungen existieren. Besonders im Bereich energe­ti­scher Sanierungen gibt es sehr viele.
  4. Steuerliche Aspekte bei Immobilieninvestitionen
    Informieren Sie sich über steuer­liche Vorteile und Verpflichtungen, die mit Immobilieninvestitionen verbunden sind. Professionelle Beratung kann helfen, die Steuerlast zu minimieren und die Rendite zu maximieren. Macht es für Sie mehr Sinn, als Privatperson zu kaufen? Ist es vielleicht vorteil­hafter, mit einer eigens gegrün­deten Firma zu arbeiten?
  5. Immobilieninvestitionsgrundlagen
    Wählen Sie Immobilien, die Ihren Investitionszielen entsprechen. Lernen Sie, die Tücken und Potentiale zu erkennen. Legen Sie beson­deren Wert auf die energe­ti­schen Eigenschaften, denn die aktuellen Bestimmungen sehen ab 2033 die Energieeffizienzklasse D für Gebäude vor. Diversifizieren Sie Ihr Portfolio entlang Ihrer Strategie, indem Sie in verschiedene Arten von Immobilien (z.B. Wohnungen, Häuser, Gewerbeimmobilien, Stellplätze oder andere atypische Objekte) und Standorte inves­tieren.
  6. Kaufverhandlungen
    Verhandeln Sie Kaufverträge sorgfältig, um die besten Konditionen zu erzielen. Ein Kauf wird Sie für Jahre binden, also lassen Sie sich Zeit. Aktuell sind die Preise niedrig, der Markt ist also vorteilhaft für Käufer:innen. Eine alte Immobilienweisheit sagt: Der Gewinn liegt im Einkauf.
  7. Verwaltung
    Entscheiden Sie, ob Sie die Immobilien selbst verwalten oder profes­sio­nelle Verwalter:innen beauf­tragen. Die Verwaltung umfasst die Mietersuche, Instandhaltung, Reparaturen und die Einhaltung gesetz­licher Vorschriften. Das verur­sacht Kosten, benötigt aber weniger Zeit. Doch gerade für fremd­fi­nan­zierte Projekte sind Kosten ein ausschlag­ge­bender Faktor.
  8. Optimierung des Immobilienportfolios
    Überwachen Sie regel­mäßig die Performance Ihres Portfolios. Nehmen Sie Anpassungen vor, um die Rendite zu maximieren, sei es durch Renovierungen, Mietanpassungen oder die Minderung der Kosten. Eventuell kann der Verkauf weniger gewinn­brin­gender Immobilien erwogen werden, jedoch ist das stark von der jewei­ligen Marktlage abhängig.
  9. Netzwerk aufbauen
    Ein starkes Netzwerk aus Immobilienmakler:innen, Finanzberater:innen, Hausverwalter:innen, Handwerker:innen und anderen Akteur:innen kann wertvolle Unterstützung und Einsichten bieten. Besonders inter­essant sind Hinweise zu Objekten, die direkt erworben werden können, anstatt über Makler:innen.
Strategieentwicklung für den Aufbau Ihres Immobilienportfolios
Quelle: Infografik

Wir unter­stützen Sie bei sämtlichen Punkten, von der Strategie bis zur Erweiterung Ihres Immobilienportfolios. Treten Sie gerne mit uns in Kontakt


Wie institutionelle Investoren Immobilienportfolios strukturieren 

Für Privatpersonen beginnt der Aufbau eines Immobilienportfolios häufig mit Startkapital, Finanzierung, Objektverfügbarkeit und persön­lichen Zielen. Institutionelle Investor:innen gehen anders vor: Sie struk­tu­rieren Immobilienportfolios entlang einer klaren Allokationslogik. Ein Objekt ist nicht nur deshalb inter­essant, weil es für sich genommen attraktiv wirkt. Es muss auch im Zusammenspiel des Gesamtportfolios funktio­nieren, etwa mit Blick auf Risikoausgleich, Nutzungsarten, Standorte, Cashflows und langfristige Anlageziele. 

Entscheidend sind dabei vor allem drei Punkte: 

  • Governance und Reporting: Entscheidungen müssen über mehrere Assets, Mandate oder Fonds hinweg nachvoll­ziehbar sein. Dafür braucht es klare Verantwortlichkeiten, einheit­liche Kennzahlen und Reports, die für interne Gremien, Investor:innen, KVGs oder Prüfer:innen belastbar sind. 
  • Szenarien: Neben dem Ist-Zustand eines Portfolios bewerten insti­tu­tio­nelle Investor:innen auch regel­mäßig wie sich unter­schied­liche Annahmen zu Mieten, Leerstand, Finanzierungskosten, CapEx, ESG-Maßnahmen oder Verkäufen auf Rendite und Risiko auswirken. Szenariensimulationen ermög­lichen genau das und schaffen dabei fundierte Entscheidungsgrundlagen für eine proaktive Planung. 
  • Datenkonsistenz: Je größer ein Portfolio wird, desto wichtiger ist eine einheit­liche Datenbasis. Nur wenn Objekt‑, Portfolio- und Fondsdaten konsistent gepflegt werden, lassen sich Entscheidungen vergleichen, Risiken früh erkennen und Berichte effizient erstellen. 

Für Versicherungen, Pensionskassen, Versorgungswerke, Investmentgesellschaften und Immobilien-Spezialfonds kommt es deshalb neben der Wirtschaftlichkeit der Objektauswahl auch darauf an, wie sich jedes Asset in die Gesamtstrategie einfügt und wie gut sich das Portfolio laufend steuern lässt. Für diese daten­ba­sierte Steuerung bietet Wüest Dimensions eine digitale Lösung für insti­tu­tio­nelle Immobilieninvestor:innen


Der Aufbau eines nachhaltigen Immobilienportfolios

Hierfür gibt es leider kein allge­meines Erfolgsrezept, da zu viele Faktoren eine Rolle spielen: Wohnort, Startkapital, kaufmän­nische Erfahrung und auch etwas Glück. Denn ob passende Objekte zur Verfügung stehen, hängt nicht von einem selbst ab. Deswegen ist vermutlich das Beispiel einer Person, die ohne großes Startkapital den Aufbau eines Immobilienportfolios erreicht hat, vermutlich sinnvoller als allge­meine Regeln.

Wie eine Amerikanerin mit wenig Geld ein Immobilienportfolio aufbaute

Die US-Amerikanerin Dana Bull überzeugte im Alter von 22 Jahren ihren Freund, gemeinsam mit ihr eine Wohnung zu kaufen. Damals wusste sie nicht, dass das der Grundstein einer Karriere als Immobilien-Unternehmerin sein würde, wie sie in einem Artikel des Business Insiders berichtete. Als sie die Wohnung abbezahlt hatten, erhielten sie dadurch einen Kredit für den Kauf eines Doppelhauses. In der einen Hälfte wohnten sie, den Kredit zahlten die Mieteinnahmen der anderen Hälfte und der schon erwor­benen Wohnung ab. Nach und nach kauften sie immer mehr Wohnungen und Häuser in der Gegend um Boston: Bei der Auswahl dieser war das oberste Kriterium, dass die Einnahmen den Kredit vollständig bedienten.

Rückblickend meint Dana Bull, der Kauf des Doppelhauses war die richtige Entscheidung. Denn kleine Mehrfamilienhäuser seien eine gute Anfangsstrategie für Leute, die, wie sie, wenig Startkapital haben. Allerdings stellt sie auch fest, dass sehr viel Durchhaltevermögen notwendig ist. Die ersten zehn Jahre waren wenig einträglich, gleich­zeitig nahm die Verwaltung sehr viel Zeit in Anspruch, da sie aus Kostengründen so viel wie möglich selber machte. Sie musste sich immer wieder ihr Ziel vor Augen halten, um gelegent­liche Motivationstiefs zu überwinden und die Frage zu beant­worten, ob die vielen Entbehrungen sich auch lohnen würden.

Ausschlaggebend ist für sie jedoch die Einstellung. Der Kauf einer Immobilie kommt der Gründung einer Firma gleich: Es macht einen zu Unternehmer:innen. Mit allen Vorteilen, der Gestaltungsfreiheit, aber auch den Nachteilen: Die Verantwortung, Verpflichtungen, die anfäng­lichen Entbehrungen und auch die Widrigkeiten, die auftreten werden. Denn es kann durchaus sein, dass Mieter:innen zahlungs­un­fähig werden oder andere Schwierigkeiten auftauchen, wie z.B. mit Baufirmen. Das bedeutet die Bereitschaft, Auseinandersetzungen auszu­tragen.

Die Vorteile die Dana Bull im Aufbau eines Portfolios sieht, sind folgende:

  • Ein konti­nu­ier­licher Geldfluss: Auch wenn es anfangs nicht viel sein mag, sind die Objekte einmal abbezahlt, entstehen regel­mäßige Einkünfte. Wie damit umgegangen wird, liegt im eigenen Ermessen. Für Bull war klar, dass die Geldflüsse mehrheitlich oder wenn möglich ausschließlich dem Ausbau ihres Portfolios dienen sollten.
  • Wertsteigerungen: In der Regel, aber nicht immer, steigen über die Jahre die Häuser im Wert. Das gilt vermutlich mehr für den europäi­schen als den US-Immobilienmarkt, der sehr viel stärkeren Schwankungen unter­liegt. Allerdings ist er auch fragmen­tierter und besteht aus wertsta­bilen und ‑insta­bi­leren Gegenden. In Europa ist demnach auf lange Sicht eine Immobilie eine sichere Zukunftsvorsorge (siehe die weiter oben darge­stellten Preisentwicklungen über längere Zeiträume).
  • Kapitalanlage: Wer über mehrere Objekte verfügt, hat die Möglichkeit, sie zu veräußern. Damit werden die Zeit, Energie und Geld, die inves­tiert wurden, auf einen Schlag in Kapital umgewandelt. Das ist auch bei einer laufenden Rückzahlung möglich. Dadurch haben Halter:innen von Portfolios eine Sicherheit für schlechtere Tage.

Energetische Nachhaltigkeit bei Immobilienportfolios

Nach EU-Plänen sollen bis 2050 alle Immobilien vollständig klima­neutral sein, Deutschland will dieses Ziel sogar bis 2045 erreichen. Das stellt die gesamte Branche vor eine immense Herausforderung, denn knapp 60 Prozent der deutschen Immobilien haben eine Energieeffizienzklasse von E bis H, wie die Firma Purpose Green in einer Analyse von November 2025 feststellte. Dafür unter­suchte sie 7.000 Objekte bundesweit. Bis 2033 sollen alle Gebäude mindestens die Effizienzklasse D aufweisen, was bedeutet: Es gibt noch viel zu tun.

Zwar zwingen diese Vorgaben Eigentümer:innen, etwas Geld in die Hand zu nehmen, um ihren Bestand zu sanieren. Allerdings sind nachhaltige Immobilien wirtschaftlich vorteilhaft: Sie erreichen schon jetzt um knapp fünf Prozent höhere Preise, wie Wüest Partners Studie CO2-Ausstoße und Immobilienwerte (2025) analy­sierte. Sie erfreuen sich einer höheren Nachfrage, da ihre Kosten im Betrieb niedriger sind, was zu höheren Mieten führt. Nutzer:innen zahlen deswegen nicht zwangs­läufig mehr, da ihre Betriebskosten bei energe­tisch hochwer­tigen Objekten viel geringer sind. Allerdings erhöht sich der Ertrag für Eigentümer:innen. Nachhaltige Immobilien stehen auch finan­ziell besser da: Sie finden leichter Finanzierungen und das zu besseren Konditionen, zusätzlich kommen sie in den Genuss von steuer­lichen Vorteilen.

Sicherlich werden dadurch die Überlegungen beim Aufbau des Immobilienportfolios etwas komplexer. Auf der anderen Seite ist dadurch die Möglichkeit entstanden, Förderungen in Anspruch zu nehmen, die es vor den Nachhaltigkeitszielen nicht gab. Für Leute mit wenig Kapital stellen sie eine große Chance dar, voraus­ge­setzt, es besteht eine Vorliebe für das Recherchieren, das Kalkulieren und das Erstellen von Anträgen. Für Eigentümer:innen und Investor:innen bietet Wüest Partner eine umfas­sende Fördermittelberatung und mehr Informationen auf dieser Seite.

☞ Erfahren Sie hier, wie Wüest Partner beim Thema Nachhaltigkeit und Immobilien helfen kann.


Risikominimierung bei Immobilieninvestitionen: Die Diversifikation im Immobiliensektor

Ein schon erläu­tertes Grundmerkmal eines Portfolios ist die Diversifikation. Wer 12 Stellplätze sein Eigentum nennt, besitzt kein Portfolio. Wer dagegen jeweils zwei Wohnungen, Gewerberäume und Garagen hat, steht an der Spitze eines kleinen Portfolios. In dem oben angeführten Beispiel von Dana Bull, die ohne nennens­wertes Startkapital über die Jahre ein Immobilienportfolio aufbaute, war die Diversifikation eher gering. Sie hatte nur Wohnobjekte, aller­dings waren diese unter­schiedlich ausge­prägt: Wohnungen, Doppel- und Mehrfamilienhäuser.

Der Sinn einer Diversifikation ist, den Geldfluss so ausfall­re­sistent wie möglich zu halten. Wer z.B. nur Wohnimmobilien in einer sozio­öko­no­misch angespannten Lage hat, wird vermutlich stärker von einer Erhöhung der Energiepreise betroffen sein. 2022 führte das nicht wenige Haushalte in Deutschland an ihre Kapazitätsgrenzen oder darüber hinaus – der Staat musste Mietausfällen mit Zuschüssen entge­gen­steuern. Wer nur Gewerbeimmobilien hat, wäre von der Pandemie-Zeit sicherlich sehr viel härter betroffen gewesen, als Eigentümer:innen von Wohnobjekten.

Klar ist: Wer ein Portfolio aufbaut, wird sich ohne genügend Startkapital zu Beginn eine Diversifikation nicht leisten können. Hierbei ist die Person gut beraten, mit einer kleinen, aber sicheren Investition zu beginnen. Z.B. eine Ferienwohnung eignet sich gut, da sie viel mehr abwerfen kann als ein Objekt für eine dauer­hafte Vermietung. Oder atypische Investments, wie ein Stell- oder ein Garagenplatz, die viel weniger Instandhaltungskosten verur­sachen, erschwing­licher sind und eine etwas höhere Rendite haben. Noch dazu fällt eine Betriebskostenabrechnung aus. Kleine Gewerbelokale, die jedoch gut platziert sind, können auch in Betracht gezogen werden.

Sobald der erste Meilenstein erreicht ist, das Volleigentum eines Objektes, egal welcher Größe,

sollte bei der zweiten Investition das Ziel der Diversifikation umsetzen. Hier nochmal die Vorteile der Diversifikation:

  • Ideale Übereinstimmung von Rendite und Sicherheit
  • Objekte mit schlech­teren Entwicklungen können durch positive Entwicklungen von anderen abgefedert werden
  • Verschiedene Anlageobjekte sorgen in Kombination für höhere Renditen bei (fast) gleich­blei­benden Risiken

Das effiziente Management von Immobilien und Portfolios

“Es gibt immer was zu tun” lautet der Slogan eines bekannten Baumarkts. Für Immobilien gilt das ebenfalls: sie bedeuten Arbeit. Von der Vermietung bis zur Instandhaltung, von Reparaturen bis zu Sanierungen, vom Verkauf bis zum Ankauf, das alles bietet in Deutschland 3,5 Millionen Menschen Arbeit. Das sind immerhin 10 Prozent der Arbeitnehmer:innen hierzu­lande, die in 810.000 Firmen beschäftigt sind. Dazu gehören u.a. das Facility Management, Banken, Hausverwaltungen, Energieberater:innen und nicht zuletzt – oder allen voran das Immobilien- Management. Dessen Aufgabe ist, Tag für Tag Gebäude zu verwalten und sie zu optimieren.

Verwaltung von Immobilienportfolios

Eine Handvoll Immobilien zu verwalten, das ist zwar mühsam, lässt sich aber von einer Person vielleicht noch stemmen. Bei mehreren Hundert oder auch Tausend Einheiten ist ein profes­sio­nelles Immobilien-Management auf jeden Fall notwendig. Besonders wenn die Objekte über verschiedene Asset-Klassen gestreut sind, wie Wohnen, Gewerbe, Logistik z.B., denn jede Klasse hat ihre eigenen Anforderungen und Bedürfnisse. Das erfordert spezia­li­siertes Wissen und einschlägige Erfahrung.

Zusätzlich zum Spezialwissen können digitale Lösungen helfen. Setzten andere Branchen bereits vor Jahrzehnten auf Digitalisierung, folgte der Immobiliensektor erst deutlich später. Mittlerweile hat sich ein enormer Markt für Immobilien-Software und digitale Tools etabliert, auch PropTech genannt, der 2025 in Deutschland allein über 1.400 Anbieter:innen zählte. Dieses Allzeithoch und das solide Wachstum von 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zeigen, der Bereich wird immer reifer. Genau wie Immobilien ist die PropTech-Landschaft breit gefächert: Sie reicht von Nischenlösungen, die teilweise kostenlos sind bis zu kompletten Real Estate Management Plattformen wie Wüest Dimensions, die alle Bereiche der Immobilienwirtschaft abdecken.

Computerbildschirm mit Real-Estate-Management-Plattform Wüest Dimensions zur Verwaltung großer Immobilienportfolios
Beispiel der Real-Estate-Management-Plattform Wüest Dimensions, mit deren Hilfe mehr als
600 Kund:innen ein Immobilienvermögen von über 300 Milliarden Euro verwalten.

Der große Vorteil dieser Lösungen: Sie verwandeln das Immobilien-Management in ein daten­ge­stütztes Unterfangen. Wiederkehrende Prozesse sind automa­ti­sierbar, Entscheidungsgrundlagen gewinnen stark an Qualität, Synergien und Optimierungspotenziale werden leichter identi­fi­ziert und nicht zuletzt: Energetische Sanierungen lassen sich simulieren. Das ist von kriti­scher Bedeutung, denn angesichts des Zeitdrucks, Immobilien klima­neutral zu gestalten, muss die Sanierung das beste Verhältnis zwischen Kosten und Wirkung aufweisen. Das geht laut Expert:innen nur mit digitalen Tools, besonders wenn die Dekarbonisierung wirtschaftlich werden soll, wie Branchenexpert:innen bereits 2023 festhielten.

Immobilienportfolio Bewertung & Immobilienportfolio Analyse

Bei der Bewertung von Immobilien-Portfolios bieten digitale Tools erheb­liche Vorteile. Alle wieder­keh­renden Prozesse werden automa­ti­siert, wodurch die mensch­liche Expertise sich auf die Kernaufgabe konzen­trieren kann, die Analyse und Wertermittlung. Das trifft besonders auf Spezialimmobilien wie Pflegeeinrichtungen, Hotels oder Produktionsstätten zu, die sich nicht leicht model­lieren lassen.

Auch bei der Analyse von Portfolios leisten digitale Tools wertvolle Hilfe: Sie bieten einen verbes­serten Überblick der Kennwerte, ein tieferes Verständnis der Geldflüsse sowie des Vertragswesens und erlauben vor allem Einsparpotenziale und Synergien besser zu identi­fi­zieren. Erträge lassen sich steigern und die finan­zielle Planung verbessern. Das ist insbe­sondere in Hinsicht auf Instandhaltungen und anste­hende energe­tische Sanierungen wichtig. Zusätzlich erlauben profes­sio­nelle Tools das sogenannte Predictive Maintenance, das heißt, die Haustechnik wird viel enger beobachtet, um möglichen Ausfällen vorzu­beugen.

Wie kann ich ein Immobilienportfolio optimieren?

Gerade bei der Optimierung von Portfolios stellen digitale Tools einen Quantensprung beim Immobilien-Management dar. Sie haben einen wesent­lichen Vorteil: Die Simulation, sei es von Sanierungen, Reparaturen oder Anpassungen jeglicher Art. Weil profes­sio­nelle Tools auf schon durch­ge­führte Maßnahmen zurück­greifen, sind sie belastbar. Somit sind die zeitlichen Projektionen der Wirkung verlässlich, auch für sehr spezi­fische Maßnahmen, wie z.B., wie viel Strom wird durch den Einbau einer Lichtanlage mit Bewegungssensor über drei Jahre einge­spart. Ohne solche Simulationen bleiben Entscheidungen rund um Immobilienveränderungen letztlich Bauchentscheidungen, mit allen finan­zi­ellen und opera­tiven Risiken, die das mit sich bringt.

Besonders bei energe­ti­schen Sanierungen – aktuell die häufigste Form der Optimierung – erlauben Simulationen die Maßnahme mit dem besten Kosten-Nutzen-Faktor auszu­wählen. Beim oben genanntes Beispiel der automa­ti­sierten Lichtanlage konnte dank der Simulation festge­stellt werden, dass diese Maßnahme genauso viel Energie einsparte wie die Modernisierung der Fenster – für einen Bruchteil des Preises. Ohne eine solche Simulation wären die Eigentümer:innen, oder das Immobilien-Management, im Dunkeln getappt. Mehr zu diesem Thema in diesem Artikel.

Immobilienportfolio Software und digitale Tools

Wüest Partner setzte früh auf Software und entwi­ckelte eigene digitale Lösungen für jeden Aspekt der Immobilienwirtschaft. Mittlerweile werden diese hausei­genen Immobiliensoftware Lösungen von über 11.000 User:innen erfolg­reich genutzt. Neben seiner umfas­senden und modularen Real Estate Management Plattform Wüest Dimensions bietet die Immobilien-Beratung auch Stand-Alone-Apps an, die sich auf einzelne Anwendungsbereiche konzen­trieren. Jedoch lassen sich die Module von Wüest Dimensions auch einzeln nutzen. Hier eine Übersicht der Lösungen für den Bereich Immobilien- und Portfolio-Management:

  • Das Wüest Dimensions Modul Asset & Portfolio Managementeignet sich für einzelne Liegenschaften wie für ausge­dehnte Portfolios, auch über mehrere Regionen und Länder hinweg. Über 600 Kund:innen verwenden das Modul, um 300 Mrd. Euro an Assets zu managen.
  • Mit dem Wüest Dimensions Modul Valuation & Planning lassen sich Immobilien und Portfolien, egal welcher Komplexität, effizient und geset­zes­konform bewerten. Gleichzeitig erlaubt es die Planung von Investitionen – auch für energe­tische Sanierungen.
  • Dank der Stand-Alone App Wüest Refurbwerden CO2-Emissionen ermittelt und Sanierungsstrategien samt Kosten simuliert. Wüest Refurb erlaubt sogar die Entwicklung von CO2-Absenkpfade bis 2050.
  • Die App Wüest Visits erlaubt das Modellieren von Immobilien, von der Gebäudehülle bis zur Haustechnik. Dank vorde­fi­nierter Datenstruktur erfassen auch nicht-Fachleute Objekte digital – Portfolios mit über 80 Objekten werden in wenigen Wochen erfasst.

Sicherlich ist eine umfas­sende Software wie Wüest Dimensions eher für größere Akteur:innen geeignet als für kleinere. Die Stand-Alone Apps wie Wüest Refurb oder Visits eignen sich jedoch auch für Halter:innen kleinerer Bestände.

👉 Wer in größeren Dimensionen im Immobiliensektor agiert, sollte die digitalen Tools von Wüest Partner für Real Estate & Portfolio Management kennen­lernen.


Ein Immobilienportfolio aufzubauen braucht das richtige Know-How

Für den Aufbau eines Immobilienportfolios ist entweder ausrei­chendes Startkapital notwendig oder ausrei­chend Durchhaltevermögen. In beiden Fällen ist die Akquise jedoch nur der erste Schritt, der Erfolg wird maßgeblich von der Fähigkeit bestimmt, die Immobilien ertrag­reich zu verwalten. Dabei ist die Kontrolle der Kosten und die Identifikation von Einsparpotentialen oder Renditesteigerungen entscheidend.

Auch wenn das für kleinere Portfolien vielleicht weniger zutrifft, so ist die Nutzung von digitalen Tools, um wieder­keh­rende Verwaltungsprozesse zu beschleu­nigen und Einsparpotenziale zu simulieren, ein großer Vorteil. Auch ist Expertise hilfreich, besonders bei der Entwicklung einer Portfoliostrategie. Dabei kann Wüest Partner als eine der führenden Beratungsfirmen im DACH-Raum unter­stützen. Auch wenn sich das Angebot eher an größere Investor:innen richtet, können zum Beispiel deren Fallstudien eine Inspirationsquelle sein.

Egal ob für kleinere oder größere Akteur:innen, die ein Immobilienportfolio aufbauen wollen, steht fest: Die aktuell angespannte Lage am Immobilienmarkt ist ein guter Zeitpunkt, um das Vorhaben anzugehen. Die rückläu­figen Preise geben Käufer:innen bei Verhandlungen eine günstige Position, der weiterhin knappe Wohnraum garan­tiert eine hohe Nachfrage nach Mietobjekten und ab kommendem Jahr, so Weltwirtschaft will, werden die Zinsen sinken.

Wer eine Beratung zum Aufbau eines Immobilienportfolios sucht, kann gerne Kontakt zu uns aufnehmen.

Häufige Fragen zu Immobilienportfolios

Was sind Immobilienportfolios?

Ein Immobilienportfolio ist eine Reihe von Liegenschaften, die Eigentümer:innen gehören, die als Kapitalanlagen gehalten werden. Sie verdienen damit Geld, das ist ein wichtiges Merkmal und unter­scheidet ein Portfolio von mehreren Immobilien, die privat genutzt werden. Ein Immobilienportfolio kann eine Handvoll oder tausende Objekte umfassen.

Was spricht für das Investment in Immobilien?

Immobilien gelten seit jeher als solides Investment, mit vergleichs­weise sicheren (aber selbst­ver­ständlich nicht komplett risiko­freien) Erträgen. Mit dieser Sicherheit geht auch eine eher geringe Rentabilität zusammen, auch wenn es viele Ausnahmen zu dieser tradi­tio­nellen Sicht gibt. Investitionen in Finanzprodukte, die auf Immobilien basieren, bieten in der Regel höhere Renditen. Immobilien im Direkteigentum sind eine langfristige Angelegenheit, während das Investment in Immobilien-Finanzprodukte, oder indirektes Eigentum, mehr Flexibilität bietet. Der große Vorteil von direkt gehal­tenen Immobilien: Anders als andere Investments wie Gold, können sie für Kredite beliehen werden. Mehr als andere Investments bieten sie dadurch finan­zi­ellen Spielraum.

Kann ein Immobilienportfolio eigenständig aufgebaut werden?

Ja, natürlich kann ein Immobilienportfolio eigen­ständig aufgebaut werden. Das hängt vom verfüg­baren Eigenkapital ab, vom Finden der passenden Immobilien und vom kaufmän­ni­schen Geschick. Eigenkapital ist dabei hilfreich, aber nicht notwendig, da Banken auch Vollfinanzierungen anbieten. Wichtiger ist der Ertrag einer Immobilie und zu welchem Teil dieser die Kreditraten abdeckt.

Wie baue ich mir ein Immobilienportfolio auf?

Um sich ein Immobilienportfolio aufzu­bauen, ist zuallererst Entschlossenheit und Ausdauer notwendig. Insbesondere wenn man mit wenig Eigenkapital anfängt, wird in den ersten Jahren viel Eigenleistung benötigt. Egal zu welchem Anteil die ersten Objekte finan­ziert werden, das ausschlag­ge­bende Kriterium ist eine Cashflow-positive Immobilie. Das bedeutet, der Ertrag der Immobilie, also die Mieten, sind höher als die Tilgungsraten des Kredits.

Wie kann ich ein Immobilienportfolio finanziell strukturieren?

Die erste grund­sätz­liche Frage ist, ob ich als Privatperson oder über eine Firma ein Immobilienportfolio finan­ziell struk­tu­riere. Ob es sinnvoller ist, ein Portfolio privat oder gewerblich aufzu­bauen, hängt von der jewei­ligen Situation ab. Klar ist, dass der gewerb­liche Weg viel mehr Spielraum zulässt, aber mehr Verwaltungsaufwand bedeutet. Die zweite Grundsatz-Frage ist die der Risiko-Bereitschaft: Will ich höhere Erträge generieren und z.B. in Gewerbe-Immobilien inves­tieren, wo Mieter:innen-Wegfall wahrschein­licher ist? Oder in Wohnobjekte anlegen, die weniger Rendite abwerfen, dafür in der Regel weniger Mietausfall und Leerstände haben, besonders bei der aktuellen Lage des Marktes.

Welchen Zeitaufwand verursachen Immobilienportfolios?

Für kleinere Privatinvestor:innen ist der Zeitaufwand, den ein Immobilienportfolio erzeugt, vor allem am Beginn des Aufbaus hoch bis sehr hoch. Hauptsächlich deshalb, da vermutlich noch nicht genug Ertrag vorhanden ist, um Arbeiten auszu­lagern. In dieser Phase ist jede Ersparnis, also jede in Eigenleistung durch­ge­führte Arbeit, ein Gewinn. Ab dem Moment, wo das Portfolio ausrei­chend Rendite abwirft, können Arbeiten outges­ourct werden. Aber bis zum Punkt, ab welchem ein Portfolio passives Einkommen generiert, ist jede Menge aktives Arbeiten nötig, was nicht unter­schätzt werden darf. Für die reine Verwaltung bieten digitale Tools aller­dings eine große Hilfe, da viele Management-Tätigkeiten wie Betriebskosten-Abrechnungen, Erstellung von Mietverträgen usw. wieder­kehrend und damit automa­ti­sierbar sind.

Hilft Nachhaltigkeit die Performance von Immobilienportfolios zu verbessern?

Ja, nachhaltige Immobilienportfolios haben in der Regel eine bessere finan­zielle Performance als energe­tisch schlechtere. Das ist auf drei Gründe zurück­zu­führen:
1. Die Nachhaltigkeit einer Immobilie wirkt sich positiv auf deren Wert aus.

2. Nachhaltige Immobilien sind gefragt, denn sie haben geringere Nebenkosten, weshalb Bewohner:innen auch bereit sind dafür höhere Kaltmieten zu zahlen.

3. Nicht-nachhaltigen Immobilienportfolios droht ein Wertverfall, das Schicksal eines Stranded Assets. Je nachhal­tiger ein Immobilienportfolio ist, desto besser ist es davor geschützt.

Welche Firma begleitet den Verkauf von Immobilienportfolios?

Sofern es sich um ein größeres Immobilien-Portfolio handelt, wird der Verkauf von spezia­li­sierten Firmen durch­ge­führt. Der wichtigste Grund dafür: Investor:innen werden sich eher auf die Bewertung und Angaben eines Dritten verlassen, als auf die Angaben von Verkäufer:innen. Ein weiterer Grund ist, dass große Transaktionen komplex sind, mitunter auch Fremdkapital benötigen, weswegen die Koordination aller Stakeholder:innen oft an eine spezia­li­sierte Firma ausge­lagert wird. Hierzulande gelten die Firmen wie Wüest Partner als führende Begleiter:innen von Portfolio-Transaktionen.

Welche Risiken gibt es bei Immobilienportfolios oder wie sicher sind sie?

Wie bei jeder Investition gibt es auch bei Immobilienportfolios Risiken. Der Teufel steckt einer­seits im Detail, oder in der Immobilie selbst. Denn eine Immobilie kann immer Überraschungen oder unerwartete Kosten verur­sachen, die nicht von Versicherungen gedeckt sind. Die häufigsten sind Ausfall von Technik, oder Beschädigung durch Nutzer:innen, Mietausfälle – egal aus welchen Gründen – oder recht­liche Streitigkeiten. Je mehr Immobilien, oder je größer das Portfolio, desto wahrschein­licher sind diese Risiken.
 
Darüber hinaus besteht insbe­sondere bei Privatinvestor:innen, die über wenig Eigenkapital verfügen, ein zusätz­liches Risiko, welches durch den Werteverfall entsteht. Denn wer Liegenschaften zum Beispiel größten­teils über eine Hypothek finan­ziert, muss sich bewusst sein, dass – auch wenn Immobilienpreise in der Vergangenheit langfristig gesehen im Schnitt gestiegen sind – deren Wert auch fallen kann. Dies wird von vielen selbst­er­nannten Vermögens-Expert:innen leider oft nicht genug erwähnt. Trifft so ein Szenario ein, können die Auswirkungen verheerend sein, da Banken bei dauerhaft sinkenden Immobilienwerten das erhöhte Risiko über höhere Zinsen oder zusätz­liche Sicherheiten ausgleichen müssen.


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