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Die Stadt Genf als offene, integrative und nachhaltige Stadt neu denken

Veröffentlicht am: 11. Februar 2022 Letzte Aktualisierung: 24. März 2026

Um den kommu­nalen Richtplan zu überar­beiten, hat die Stadt Genf eine «Pilotplanungsstudie» in Auftrag gegeben. Wüest Partner freut sich, einer der vier Partner zu sein und arbeitet im Rahmen dieses Mandats mit KCAP Architects & Planners zusammen. Unter der Leitung der Stadt und des Studios Paula Viganò wird der Fokus der Studie auf die Untersuchungen zur Verdichtung und Revitalisierung der zentralen Stadtteile und der Seeufer gelegt.

Hinter den homogenen Baukörpern, die die Ufer des Genfer Sees säumt, verbergen sich einige der abwechs­lungs­reichsten und am stärksten besie­delten Stadtteile Genfs. Trotz dieser dichten Bebauung werden sie aufgrund ihrer Urbanität, ihres histo­ri­schen Charakters und ihrer einzig­ar­tigen Vielfalt sehr geschätzt. Inspiriert von der Vision einer offenen und für alle zugäng­lichen Stadt sowie den aktuellen gesell­schaft­lichen Trends, werden wirtschaft­liche Strategien für das Genf von Morgen entwi­ckelt. Dabei wird das Verhältnis zwischen den Grünflächen der Stadt und den kompakten Stadtvierteln als Antwort auf die Herausforderungen des Klimawandels überdacht. Das gilt vor allem in Bezug auf den Umgang mit CO₂ im Prozess der weiteren Nachverdichtung. Die Umwelt‑, Sozial- und Governance-Kriterien des ESG-Managements spielen in diesem Zusammenhang eine essen­zielle Rolle. Damit entscheidet die Studie mit ihren Ergebnissen über die Zukunft Genfs als offene, integrative und nachhaltige Stadt.