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AMAS 2.1: Warum ISAE-zertifizierte Energiedaten für Schweizer Immobilien jetzt unverzichtbar sind

Veröffentlicht am: 11. Juli 2025 Letzte Aktualisierung: 24. Juli 2025

Die Immobilienbranche bereitet sich auf neue Rahmenbedingungen vor: Die Asset Management Association Switzerland (AMAS) hat am 18. Juni 2025 ihre neue Richtlinie 2.1 zur Selbstregulierung präsen­tiert. Diese zielt darauf ab, die Nachhaltigkeitsversprechen von Immobilienfonds trans­pa­renter und überprüf­barer zu gestalten.

Für Immobilieninvestor:innen, Fondsmanager:innen und Bewerter:innen bedeutet dies, dass zerti­fi­zierte Energiedaten einen neuen Stellenwert erhalten und zu einer grund­le­genden Notwendigkeit werden. Eine hohe, nachweisbare Datenqualität ist somit zentral für eine glaub­würdige Offenlegung der Umweltkennzahlen und der Berichterstattung.

Die Fallstricke unzuverlässiger Verbrauchsdaten: Eine kostspielige Gefahr

Ohne einen validierten und zerti­fi­zierten Prozess zur Erhebung von Energieverbrauchsdaten agieren Entscheidungsträger:innen oft auf unsicherer Basis. Fehlerhaft zugeordnete Zähler, unvoll­ständige oder gar falsche Verbrauchsabrechnungen und eine lücken­hafte Datenerfassung können weitrei­chende negative Folgen haben. Dies reicht von fehlge­lei­teten Investitionsentscheidungen bei energe­ti­schen Sanierungen bis hin zu einer verzerrten Bewertung der energe­ti­schen Performance und einer falschen Ausgangslage für die Modellierung des Absenkpfads für die Treibhausgasemissionen. Zudem gibt es ein Greenwashing-Risiko, was zu einem Vertrauensverlust bei Anleger:innen führen könnte.

Prüfung der umweltrelevanten Kennzahlen ab Jahresabschluss 2028 verpflichtend

Die Veröffentlichung der AMAS 2.1‑Richtlinie markiert einen Wendepunkt für Schweizer Immobilienfonds, die sich glaub­würdig in Sachen Nachhaltigkeit positio­nieren wollen. Die Selbstregulierung setzt hohe Standards in Bezug auf Datenqualität, ESG-Berichterstattung und Nachvollziehbarkeit der Umweltkennzahlen, welche für alle Jahresberichte mit Abschlussdatum am oder nach dem 31. Dezember 2028 verpflichtend durch eine Prüfung mit begrenzter Sicherheit durch ein Revisionsunternehmen zu bestä­tigen sind1.

Hier bietet Signa-Terre, ein Unternehmen aus der Wüest-Partner-Gruppe, mit ihrer Lösung ImmoLabel® einen entschei­denden Mehrwert und nimmt eine einzig­artige strate­gische Position ein. ImmoLabel® ist eine umfas­sende Lösung zu Energiedatenerhebung und ‑monitoring, dessen Verlässlichkeit und Robustheit durch eine Zertifizierung nach ISAE 3000 bestätigt wird.

9’000
Gebäude in Überwachung
50’000
überwachte Zähler
7’000
Zählerschematas

Direkte Übereinstimmung mit den Erwartungen von AMAS

Die Richtlinie verlangt eine Datenqualität, die mit Audits des Typs ISAE 3000 kompa­tibel ist. ImmoLabel® ist bereits nach ISAE 3000 zerti­fi­ziert und deckt die gesamte Wertschöpfungskette ab: von der detail­lierten Gebäudeaufnahme mit Erstellung eines Zählerschemas über die syste­ma­tische Datenerfassung und ‑validierung bis hin zur nachvoll­zieh­baren Energie- und CO2-Bilanz (u.a. nach REIDA). Diese sofortige Konformität reduziert das Risiko für Fondsmanager erheblich und verein­facht künftige Prüfungsschritte.

Das ESG-Rating von GRESB misst zerti­fi­zierten Daten von Drittanbietern eine besondere Gewichtung bei. Dank der ISAE 3000-Zertifizierung trägt ImmoLabel® direkt zu einer besseren Bewertung in diesem inter­na­tio­nalen Benchmark bei und stärkt so die Glaubwürdigkeit der Fonds. Dieses hohe Qualitätsniveau dient zudem als wirksamer Schutz gegen Greenwashing-Vorwürfe – ein zentrales Thema der AMAS-Richtlinie.

Ein operationeller Hebel für die Dekarbonisierungsstrategie

Die Richtlinie AMAS 2.1 fördert Klima-Ansätze als Voraussetzung, um sich als nachhaltig zu quali­fi­zieren. ImmoLabel® bietet die technische Grundlage, um die Betriebsemissionen und ‑optimie­rungen mit hoher Granularität detail­liert zu messen, zu model­lieren, zu überwachen und zu auditieren. Dies wird durch eine syste­ma­tische und aktuelle Erfassung von Verbrauch und Emissionen auf Ebene jedes einzelnen Gebäudes ermög­licht.

Während die aufsichts­recht­lichen Prüfungen obliga­to­risch werden und die ESG-Anforderungen zunehmen, ermög­licht Signa-Terre Immobilienfonds schon heute, die Einhaltung der Vorschriften zu sichern, ihre ESG-Berichterstattung glaub­würdig und aussa­ge­kräftig zu machen, bei Prüfungen Zeit zu sparen und vor allem ihr Klimaengagement wirksam umzusetzen.

Geprüfte Energiedaten versus manuelle Ansätze: Der klare strategische Vorteil

Der Versuch, Energieverbrauchsdaten manuell und mühsam über diverse Energieversorger, unter­schied­liche Abrechnungsformate und mögli­cher­weise lücken­hafte interne Aufzeichnungen zusam­men­zu­führen, ist nicht nur zeitauf­wendig, sondern auch äusserst fehler­an­fällig. Oft fehlt es an Granularität, Daten sind inkon­sistent, der Zugriff auf vollständige Gebäudedaten ist erschwert, und eine nachvoll­ziehbare Validierung ist kaum möglich. Im Gegensatz dazu bietet der ISAE 3000 zerti­fi­zierte Prozess von Signa-Terre (ImmoLabel®) eine syste­ma­tische, trans­pa­rente und von externen Revisionsgesellschaften geprüfte Lösung. Diese liefert Ihnen nicht nur verläss­liche und auditierbare Entscheidungsgrundlagen, sondern reduziert auch signi­fikant den Aufwand und die Komplexität für interne Kontrollen und externe Prüfungen.

ImmoLabel®(Selbst-)Erfassung
Datenqualität &
Genauigkeit
Sehr hoch & ISAE 3000 validiert: Systematische Plausibilitäts- & Vollstän-digkeitschecks für höchste Verlässlichkeit.Qualität oft variabel/ lückenhaft (Energieversorgerdaten und Abrechnungen) bis fehleranfällig/ unvoll­ständig (Selbsterfassung).
AMAS 2.1 KonformitätDirekt erfüllt: ISAE 3000 als gefor­derter Auditstandard für Datenqualität ist nachge­wiesen.Nicht direkt konform: Hoher Aufwand für eigenes auditier­bares System.
GRESB-ImpactPositiv & direkt: Punktevergabe für Datenassurance2 durch Drittpartei (ISAE 3000) möglich.Keine direkten Punkte: Für Assurance, geringe Anerkennung ohne aufwändige Verifizierung.
Auditierbarkeit
(ISAE 3000)
Extern nachge­wiesen: Konformität und Verlässlichkeit des Prozesses durch ISAE 3000 Zertifikat belegt.Per se nicht ISAE 3000 auditiert: Nur mit sehr hohem Aufwand & einer externen Prüfung.
Vollständigkeit
(gesamtes Gebäude)
Prozess zielt auf vollständige Erfassung ab.Oft lückenhaft: Verzerrte Daten bei Miteigentumsliegenschaften, bei Single-Tenant angewiesen auf Kooperation.
Ressourcenaufwand
kunden­seitig
Gering bis moderat: Auslagerung an Experten; Kunde fokus­siert auf Datennutzung.Hoch: Für Sammlung & Aufbereitung unter­schied­lichster Datenformate und unter­schied­licher Perioden. Hohe Fehleranfälligkeit und Aufwand für Kontinuität der Daten.
Aktualität & ProaktivitätZeitnah & proaktiv: Aktive Datenerhebung, zeitnahe Bereitstellung, Alarme bei Abweichungen.Datenlieferung durch mehrere Bewirtschaftungen oder Werke, abhängig von manuellen Intervallen, oft nicht zeitnah.

Fazit: Zukunftssicherheit durch zertifizierte Energiedaten mit ImmoLabel®

Die neue AMAS-Richtlinie ist ein klarer Indikator für die steigende Relevanz von quali­tativ hochwer­tigen, trans­pa­renten und vor allem zerti­fi­zierten Energiedaten im Immobiliensektor. Eine Investition in einen nach ISAE 3000 zerti­fi­zierten Datenerhebungsprozess, wie ihn Signa-Terre mit ImmoLabel® anbietet, ist somit eine strate­gische Entscheidung für mehr Transparenz, verbes­serte Glaubwürdigkeit und zukunfts­si­chere Immobilienbewertungen und ‑inves­ti­tionen sowie ein Mehrwert für die Dekarbonisierungsstrategie. Sie minimieren operative und finan­zielle Risiken, stellen die Einhaltung regula­to­ri­scher Anforderungen sicher und festigen das Vertrauen Ihrer Stakeholder nachhaltig.

Sind Sie bereit, die Qualität und Verlässlichkeit Ihrer Energiedaten auf ein neues Level zu heben? Kontaktieren Sie uns für ein unver­bind­liches Beratungsgespräch und erfahren Sie mehr über die Vorteile des ImmoLabel® von Signa-Terre.

CO₂-Emissions-Analyse von Wüest Partner: Klimastrategien für Immobilienportfolios

Wüest Partner unter­stützt Eigentümer:innen, Investor:innen und Verwalter:innen dabei, die Klimabilanz ihrer Immobilien syste­ma­tisch zu erfassen und realis­tische Absenkpfade zur Emissionsreduktion zu entwi­ckeln. Mit präzisen Berechnungen und anerkannten Standards wie AMAS und KGAST bietet sie eine belastbare Grundlage für ESG-Berichterstattung und zielge­richtete Investitionsentscheidungen. Dank inter­ak­tiver Szenarien können Nutzer konkrete Klimaziele definieren und ihre Portfolios strate­gisch auf Net-Zero-Ziele ausrichten. So wird nachhal­tiges Immobilienmanagement profes­sionell und nachvoll­ziehbar planbar.

Signa-Terre

Signa-Terre AG hat sich erfolg­reich im Bereich der Erhebung und Verarbeitung von Energieverbrauchsdaten von Liegenschaften sowie bei der Planung von Sanierungszyklen etabliert. Die Wüest-Partner-Gruppe besitzt eine Mehrheitsbeteiligung an Signa-Terre.

  1. Vgl. AMAS, «Selbstregulierung zu Transparenz und Offenlegung bei Kollektivvermögen mit Nachhaltigkeitsbezug (Version 2.1)» sowie «Prüfprogramm SR 2.1», abrufbar unter: https://www.am-switzerland.ch/en/topics/sustainable-finance/sustainable-finance-self-regulation/selbstregulierung-version‑2–1. ↩︎
  2. https://documents.gresb.com/generated_files/real_estate/2025/real_estate/reference_guide/complete.html#performance-energy, Performance: Data Monitoring & Review: z. B. MR1: External review of energy data ↩︎