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Städte-Ranking

29. Juni 2021

Wo lebt es sich in der Schweiz am besten? Bei der Beantwortung dieser Frage dürften die Meinungen wohl zum Teil stark auseinandergehen. Mit dem Ziel, die lebenswertesten Städte der Schweiz ausfindig zu machen, hat Wüest Partner im 2009 zum ersten Mal eine systematische Analyse der 162 statistischen Städte der Schweiz erstellt: Das Städte-Ranking – welches in diesem Jahr bereits zum 13. Mal durchgeführt wurde. Dabei werden die Städte anhand von elf Kriterien bewertet, u.a. Arbeitsmarkt, Bildung Sicherheit, Soziales und Kaufkraft. Publiziert und hinterlegt mit spannenden Zusatzinformationen werden die Ergebnisse in der aktuellen Juli-Ausgabe der Bilanz. Zudem können Sie sich auf der Plattform https://www.städteranking.ch das aktuelle Ranking (sowie auch die Ergebnisse aus vergangenen Jahren) verglichen mit den Wohnkosten für Eigentumswohnungen bzw. dem Anteil erschwinglicher Mietwohnungen anzeigen lassen.

Top 3

Den ersten Rang belegt – wie bereits in den Vorjahren  – die Stadt Zürich. Insbesondere bei den Themen Mobilität, Gesundheit, Arbeitsmarkt und Bildung sticht die einwohnerstärkste Stadt der Schweiz heraus. Den zweiten Rang erhält die Stadt Zug. In Zug schneiden im Vergleich zu anderen Schweizer Städten die Bevölkerungsdynamik, das Einkaufsangebot und der Erholungwert besonders gut ab. Aber auch Steuervorteile tragen zur hohen Attraktivität der Gemeinde bei. Die Stadt Bern, die den dritten Rang einnimmt, überzeugt im Thema Arbeitsmarkt sowie aufgrund ihres vielfältigen Kultur- und Freizeitangebots.

Top 10

Ebenfalls unter den ersten zehn Rängen finden sich die Städte Winterthur (4), Basel (5), Aarau (6), Genf (7), Luzern (8), Uster (9) und Lausanne (10), die schon im vergangenen Jahr die Top 10 belegten.

Grösste Aufsteiger

Unter den grössten Auftsteigern des Rankings befinden sich in diesem Jahr viele Agglomerationsgemeinden der Grosszentren. Die eindrücklichsten Sprünge haben von den westschweizer Städten Bussigny-près-Lausanne und Pully nahe der Stadt Lausanne sowie die Genfer Agglomerationsgemeinden Meyrin und Lancy gemacht. Unter den deutschschweizer Städten zählen Ostermundigen (Agglomeration Bern), Binnigen (Agglomeration Basel) und Küsnacht ZH (Agglomeration Zürich)  zu den grössten Gewinnern.


 Erklärung

  • Das Städte-Ranking der Bilanz wurde 2009 von Wüest Partner entwickelt.
  • Es hat zum Ziel, alle Städte mittels einer systematischen Analyse soweit wie möglich vergleichbar zu machen. Das Resultat sind Aussagen zur Lebensqualität.
  • Jede Stadt wird in Relation zu allen anderen Städten bewertet. Das bedeutet, dass eine Stadt sich im Ranking nur dann verbessern kann, wenn diese sich im Verhältnis noch mehr verbessert hat als die anderen Städte.

Methodik

  • Wüest Partner hat die Lebensqualität in den 162 Schweizer Städten anhand von elf Kriterien berechnet (Arbeitsmarkt; Bevölkerung und Wohnen; Bildung und Erziehung; Kultur und Freizeit; Erholung, Einkaufsinfrastruktur; Gesundheit und Sicherheit; Soziales; Mobilität; Steuerattraktivität, Kaufkraft und Krankenkassenprämien; Besonderheiten der Stadt). Diese elf Kriterien setzen sich wiederum aus 115 Einzelvariablen zusammen. Alle elf Kriterien fliessen gleich gewichtet ein.
  • Untersucht wurden die vom BFS definierten 162 statistischen Städte der Schweiz. Diese Definition beruht auf Dichte- und Grössenkriterien (Bevölkerung und Arbeitsplätze).