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Sparkasse Hildesheim ermittelt CO2-Ausstoß ihres Immobilienportfolios mit dem Emissions- und Investitions-Rechner

Veröffentlicht am: 05. August 2024 Letzte Aktualisierung: 02. April 2026

Die Sparkasse Hildesheim Goslar Peine geht einen wichtigen Schritt in Richtung Nachhaltigkeit: Mit dem Emissions- und Investitions-Rechner von Wüest Partner ermit­telte das Finanzinstitut den CO2-Fußabdruck ihres Immobilienportfolios. Der Emissions- und Investitions-Rechner analy­sierte die CO2-Emissionen des Sparkassenbestandes auf Objekt- und Portfolioebene und verglich diese mit Benchmarking-Daten. Die Ergebnisse geben der Sparkasse Impulse für Investitionsmaßnahmen, die den CO2-Ausstoß reduzieren und gleich­zeitig die Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit des Portfolios verbessern.

Der Emissions- und Investitions-Rechner leitet auf Basis von Standort- und Gebäudedaten, Energiebezugsflächen, Energieträgern und Strommix alle notwen­digen Klimadaten her, um den Energiebedarf und CO2-Absenkpfad zu berechnen. Das Modell basiert auf europäi­schen Standards und wurde mit 50.000 effek­tiven Energieverbräuchen aus Energieausweisen kalibriert. Alle erfor­der­lichen Daten wurden bei Standortbegehungen mit Hilfe der mobilen App Wüest Visits erfasst. Mittels einer umfas­senden Carbon Due Diligence erarbeitete Wüest Partner für die Sparkasse Hildesheim Goslar Peine eine wirtschaft­liche Dekarbonisierungs-Strategie und zeigte Maßnahmen zur Erreichung des Dekarbonisierungs-Pfades bis 2050 auf.

Hinzu gezogen wurden simulierte Daten, so dass nicht nur die CO2-Emissionen, sondern auch die wirtschaft­lichen Auswirkungen zukünf­tiger Investitionen berechnet werden konnten. Dabei weist der Emissions- und Investitions-Rechner auch explizit auf das Stranding-Risiko (gem. Benchmark CRREM) einzelner Liegenschaften hin und zeigt eine Bewertung des Verbesserungspotenzials, im Sinne von energe­ti­schen Sanierungsmaßnahmen und Reduzierung der CO2-Emissionen, auf.

Das Portfolio der Sparkasse ist hetero­gener als man es von einer Bank erwarten würde. Die Gebäude umfassen reine Büro-/Banknutzungen, Wohn- und Geschäftshäuser, Mehrfamilienhäuser, Teileigentumsflächen bis hin zu den sogenannten „Pavillons“ (Modulbauten) für den SB-Bankbereich. Dabei erstreckt sich das gesamte Geschäftsstellennetz der Sparkasse Hildesheim Goslar Peine über eine Fläche, die größer als das Bundesland Saarland ist.

Die Gebäude zeichnen sich durch eine große Vielfalt in ihrer Nutzung und ihren Flächen aus, was sich auch in den unter­schied­lichen Baujahren wider­spiegelt. Die Baujahre reichen von 1900 bis 2023, mit einem Durchschnitt von 1990. Obwohl die meisten Objekte derzeit noch mit Gas beheizt werden, wurden in den letzten Jahren zahlreiche Gasheizungen gegen moderne Modelle ausge­tauscht. Insgesamt befinden sich die Gebäude, dem Alter entspre­chend, in einem guten und gepflegten Zustand.

Wüest Partner hat auf Basis der Begehungen und zur Verfügung gestellten Unterlagen die Lebensdauern der einzelnen Bauteile, welche die thermische Gebäudehülle bilden, analy­siert. Auf Basis des Mittelwerts der Baujahre von 1990 ist das Ergebnis der geringen noch verblei­benden Lebensdauern und damit anste­henden Sanierungen nicht unerwartet. Einher gehen die prognos­ti­zierten Sanierungskosten gemäß BKI.

Das unter­suchte Portfolio zeigt insgesamt eine heterogene Nutzung, Fläche und ein unter­schied­liches Alter der Immobilien.

Marcus Wedig, Bereichsdirektor der Sparkasse Hildesheim Goslar Peine, sagt: „Dank der struk­tu­rierten Datenerhebung und ‑auswertung durch Wüest Partner wissen wir, dass wir den richtigen Weg hin zu einem klima­neu­tralen Immobilienportfolio einge­schlagen haben. Besonders hervor­zu­geben beim Emissions- und Investitions-Rechner ist die einfache und schnelle Datenerhebung. Noch ist der akute Handlungsbedarf in unserem eigenen Immobilienportfolio gering, doch mit der Erstellung von Roadmaps für erfor­der­liche Optimierungsmaßnahmen können wir die Weichen für zukünftige Modernisierungen stellen. Wir wissen nun stets, wie sich unsere Investitionen und Sanierungen auf die CO2-Bilanz und Wirtschaftlichkeit auswirken.“

Im Anschluss an die Analysephase erfolgt nun die Umsetzung geeig­neter Optimierungsmaßnahmen. Auch hierbei steht Wüest Partner seinen Kunden regel­mäßig beratend zur Seite.

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