Immo-Monitoring 2019
Sommer-Update

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Neben den Hauptausgaben vom Herbst und Frühling publiziert Wüest Partner im Winter und Sommer ein digitales Update, das die neuesten Trends und Veränderungen im Immobilien- und Baumarkt zusammenfasst und zusätzliche Fachbeiträge bringt. Als Abonnement der Gesamt- oder Herbstausgabe haben Sie exklusiv Zugang dazu.

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Editorial

Nachdem sich die Schweizer Wirtschaft im  1. Quartal 2019 überraschend schwungvoll entwickelt hat, dürfte sie im weiteren Jahresverlauf wieder etwas an Tempo verlieren. Nichtsdestotrotz wird für das laufende Jahr ein robustes Wirtschaftswachstum von 1.4 Prozent prognostiziert, und 2020 könnte es gar auf 1.9 Prozent steigen. Damit kann sich der Immobilienmarkt weiterhin auf ein solides realwirtschaftliches Fundament stützen. Vor allem bei den Geschäftsflächen werden aufgrund des überdurchschnittlichen Beschäftigungswachstums zusätzliche Nachfrageimpulse erwartet. Gleichzeitig dürfte das Bevölkerungswachstum die Talsohle (zumindest vorläufig) durchschritten haben. Wüest Partner geht davon aus, dass die Bevölkerung im 2019 um 60 000 bis 65 000 Personen zunehmen wird. 

In den letzten Monaten haben sich die Anzeichen verdichtet, dass im Schweizer Hochbaumarkt ein Gang zurückgeschaltet wird. Beim Neubau von Mehrfamilienhäusern ist die Zahl der baubewilligten Wohnungen zwischen Mitte 2018 und Mitte 2019 um 15.5 Prozent auf 41 260 zurückgegangen – eine so tiefe Jahressumme wie seit 2012 nicht mehr. Gleichwohl dürften immer noch mehr Wohneinheiten produziert werden, als sich durch die Haushaltsbildung absorbieren lassen. Der Neubau müsste also noch stärker zurückgehen, damit die Wohnungsproduktion mit der Nachfrage wieder ins Gleichgewicht kommt – doch danach sieht es derzeit weiterhin nicht aus.

Inhaltsverzeichnis

1. Wirtschaftsumfeld und Baumarkt

2. Immobilienmarkt

3. Der «breite» Fussabdruck der Raumplanung