Immo-Monitoring 2021
Winter-Update

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Im 2020 – dem Jahr der Corona-Pandemie – dürfte das Bruttoinlandprodukt (BIP) real um 3.3 Prozent geschrumpft sein. Dieser Rückgang ist angesichts der Umstände als moderat einzustufen; im letzten Sommer und Herbst wurde noch von einer deutlich stärkeren Reduktion ausgegangen. Dass es nicht so gekommen ist, ist zum einen auf den inländischen Privatkonsum zurückzuführen, der sich nach der Lockerung der Pandemiemassnahmen im Mai innert kurzer Zeit sehr gut erholt hat. Zum anderen hat auch das verarbeitende Gewerbe nach einer schwachen ersten Jahreshälfte im 3. Quartal wieder angezogen – die chemisch-pharmazeutische Industrie konnte sich gar im gesamten letzten Jahr auf einem sehr hohen Niveau halten. 

Ab dem Frühsommer 2021 könnte sich die Schweizer Wirtschaft spürbar erholen, denn erstens wird der Binnenkonsum wieder an Fahrt gewinnen, sofern die aktuellen Unterstützungsmassnahmen vom Bund und den Kantonen beibehalten werden. Zweitens dürften ab den Sommermonaten schrittweise wieder mehr Touristinnen und Touristen in die Schweiz kommen und damit die Konsumausgaben hierzulande erhöhen. Und drittens wird dann voraussichtlich auch ein grosser Teil der Volkswirtschaften global wieder uneingeschränkter am Markt teilnehmen können, was der Schweizer Exportwirtschaft zugutekommen würde.

Die Neubautätigkeit dürfte insgesamt wenig von ihrer Intensität verlieren. Doch zeichnet sich vor allem beim Mietwohnungsbau ein Rückgang ab: Während in den Grossstädten munter weitergebaut wird, könnten vor allem in den kleinen und mittelgrossen Städten sowie in den Agglomerationsgemeinden der Grosszenten auf mittlere Frist weniger neue Mietwohnungen entstehen als in der jüngeren Vergangenheit.

Inhaltsverzeichnis

1. Wirtschaftsumfeld und Baumarkt

2. Immobilienmarkt

3. Fundamentalwert von Renditeliegenschaften