Verdichtungsradar
Potenziale in der Siedlungsentwicklung.

Unser Verdichtungsradar lokalisiert und quantifiziert kleinräumig Potenziale zur Erhöhung der Raumnutzerdichte (Einwohner- und Beschäftigtendichte). Die berechneten Verdichtungspotenziale ergeben sich durch die Gegenüberstellung empirischer Daten für die heutigen Raumnutzerdichten mit modellierten Werten. Sowohl ihre Berechnung als auch die Darstellung erfolgt für das als Bauzone deklarierte Gebiet der Schweiz.

Funktionalität

Der Verdichtungsradar bietet in Kombination mit unseren weiteren Standort- und Marktdaten eine interessante Basis für systematische Analysen, beispielsweise Potenzialanalysen von Gemeinden und Regionen für die öffentliche Hand und die Standortförderung.

Individuelle Studien sind in zwei Stufen möglich:

  • Stufe 1: soziodemografischer, rasterbasierter Ansatz
  • Stufe 2: baulicher, parzellenscharfer Ansatz

Der Perimeter einer Studie kann beliebig gewählt werden:

  • kleine Gebiete/Areale
  • Quartiere/Stadtkreise
  • Gemeinden/Regionen


Berechnungsannahmen

Die modellierten Soll-Werte sind abhängig von folgenden Parametern:

  • Mittlere gemeinde- und zonentypische Ausnützungswerte. Dabei werden zwölf Gemeindetypen unterschieden und die harmonisierten Bauzonen des ARE (2012) verwendet.
  • Mikrolageneigenschaften: Hangneigung und Güteklassen des öffentlichen Verkehrs.

Über typische Kennziffern des Flächenkonsums pro Einwohner oder pro Beschäftigten erfolgt die Umrechnung in spezifische Modelldichten pro Hektare. Die Ist-Werte der Raumnutzerdichte werden basierend auf dem Stand der Wohnbevölkerung von 2013 und der Anzahl aller Beschäftigten im Jahr 2011 berechnet.